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Bezaubernde Perlen der Via Regia

mit Breslau, Krakau, Lemberg (9 Tage)

1. Tag: Sonnabend, 22. April Görlitz, Breslau
Am frühen Morgen starten wir in Berlin und parallel in Leipzig und Dresden, um am späten Vormittag die geteilte Europastadt Görlitz/Zgorzelec, eine der schönsten Städte Europas, zu erreichen. Die Stadt bildet mit über 3 500 denkmalgeschützten Bauten aus nahezu allen Epochen der Architektur von der Romanik bis zum Jugendstil Deutschlands größtes Flächendenkmal. Sie verfügt weiter mit dem schönsten Kaufhaus des Landes, der originalgetreuesten Nachbildung des Heiligen Grabes, der einzig erhalten gebliebenen Synagoge im Freistaat Sachsen, imposanten Kirchen und Türmen, dem Schlesischen Museum im Schönhof, dem ältesten Renaissancehaus Deutschlands über viele einmalige Sehenswürdigkeiten. Nach einem Rundgang durch die historische Altstadt besteht Zeit zur freien Verfügung zum individuellen Besuch von Museen, Kirchen und weiterer Attraktionen oder zum Bummeln durch Läden, Gasthäuser und Cafés. Am Nachmittag fahren wir dann Richtung Breslau und besichtigen dort die Jahrhunderthalle, eine 1911-1913 nach einem Entwurf des Architekten Max Berg errichtete Veranstaltungshalle, damals als erste größere Stahlbetonkonstruktion der Welt ein wahres Wunderwerk und seit 2006 UNESCO-Weltkulturerbe. Abendessen und Übernachtung in Breslau.
2. Tag: Sonntag, 23. April - Breslau
Am nächsten Morgen starten wir einen ausführlichen Rundgang zur Dominsel, Universität, Ossolineum, dem Ring mit dem weltbekannten gotischen Rathaus und zu weiteren Baudenkmälern und Kirchen, wobei die etwa dreieinhalb Stunden dauernde Stadtführung durch eine erholsame Kaffeepause unterbrochen wird. Anschließend haben Sie am Nachmittag reichlich Zeit für eigene Erkundungen, auch um sich zum Beispiel die phantastische Schau „1000 Jahre Breslau“ im Königsschloss anzusehen. Abendessen in einem traditionsreichen Gasthaus am Ring und Übernachtung in Breslau.
3. Tag: Montag, 24. April - Gleiwitz, Schlösser Lancut und Krasiczyn
Wir fahren weiter auf der Via Regia Richtung Osten und erreichen nach knapp zwei Stunden Gleiwitz, wo wir einen kurzen Rundgang durch die Innenstadt, vorbei an der Allerheiligenkirche, zum Rathaus und Marktplatz machen. Nach einer individuellen Mittagspause werden wir kurz beim Gleiwitzer Sender halten, um dann weiter Richtung Schloss Lancut bei Rzeszow zu fahren. Sie sehen eines der bedeutendsten Schlösser Polens, das mit seinen prunkvollen Räumen und endlosen Kunstschätzen vom einstigen Reichtum polnischer Magnatenfamilien kündet, bei denen auch Habsburger-Kaiser ein- und ausgingen. Die Säle, Korridore, Salons und Wohnräume sind sehr gut erhalten. Nach einer Kaffeepause Weiterfahrt zum Schloss Krasizcyn – der Perle der polnischen Renaissance. Besichtigung des Schlosses mit seinen imposanten Türmen, einer atemberaubenden Kapelle, einem unvergesslichen Innenhof, musealen Räumen, großem Park und einem urigen Weinkeller. Abendessen und Übernachtung auf Schloss Krasiczyn.
4. Tag: Dienstag, 25. April - Lemberg
Nach dem Frühstück Fahrt über die Grenze nach Lviv - Lemberg - Lwow, das wir gegen Mittag erreichen. Nach dem Bezug des Hotels und einer individuellen Mittagspause starten wir eine dreistündige Stadtführung. Lemberg gilt unter Kennern als eine der schönsten Städte überhaupt. Seit 1998 gehört die historische Altstadt, die neben Prag das größte Flächendenkmal Europas darstellt, zum Weltkulturerbe. Einst von Deutschen an der Via Regia maßgeblich mit aufgebaut, gehörte Lemberg zum Reich der Kiewer Rus, zu Polen, zu Österreich und im 20. Jahrhundert lange zur Sowjetunion und heute zur unabhängigen Ukraine. Bis zur Vernichtung durch die Nazis herrschte hier eine in Europa einzigartige jüdische Hochkultur. Hier trafen und treffen sich zentrale europäische sowie fernöstliche Handelsstraßen und Einflüsse, die die Geschichte und Gegenwart der allmählich wieder aufstrebenden europäischen Metropole prägen. Die dreistündige Stadtbesichtigung erfolgt teilweise mit dem Bus und führt zum imposanten Platz der Freiheit, gekrönt von einem der schönsten Opernhäuser Europas, zum Ring mit dem imposanten Rathaus, drei Kathedralen und anderen Kirchen sowie zahlreichen weiteren Attraktionen. Über 150 000 Studenten geben der Stadt ein lebendiges, junges Antlitz inmitten reicher kulturhistorischer Bausubstanz. Abendessen und Übernachtung in Lemberg.
5. Tag: Mittwoch, 26. April - Lemberg
Am Vormittag wird die Stadtführung fortgesetzt, wieder über drei Stunden, teilweise mit dem Bus. Heute besuchen wir zuerst die imposante, Lemberg von einem Hügel aus überragende griechisch-katholische St. Georgs-Kathedrale, danach den einzigartigen Lyczakowski-Friedhof mit seinen großen malerischen Grabmälern von bedeutenden Bürgern der Stadt - Polen, Ukrainern und Deutschen - aber auch von Gefallenen der polnisch-ukrainischen Kämpfe zum Ende des Ersten Weltkrieges. Anschließend geht es weiter auf den Spuren der Habsburger und der Juden im Stadtzentrum. Der Nachmittag bleibt frei zur individuellen Erkundung der Gassen, Läden, Marktplätze, Museen, Parks, Cafés und Gasthäuser. Abends laden wir dann zu einem Galizischen Abend in Lemberg in einem Altstadtlokal ein. Übernachtung in Lemberg.
6. Tag: Donnerstag, 27. April Krakau – Marktplatz, Universität, Marienkirche
Wir nehmen Abschied von Lemberg und fahren über Rzeszow nach Krakau, der Metropole Westgaliziens an der Via Regia, über Jahrhunderte Sitz und Grablege der polnischen Könige, Stadt der Kirchen und der Universitäten sowie Weltkulturerbe, Fokus der polnischen Geschichte und Nation und immer noch die „Hauptstadt der Herzen“ unseres östlichen Nachbarvolkes. Nach einer Mittagspause Stadtrundgang mit Besichtigung der Marienkirche, des riesigen Marktplatzes mit den Tuchhallen, des Collegium Maius, ältestes Gebäude der Jagiellonen-Universität, an der schon Nikolaus Kopernikus, Karol Wojtyla, Stanislaw Lem und viele weitere Persönlichkeiten von europäischem Rang studierten. Anschließend auf dem Königsweg weiter vom Bischofspalast zur Domherrengasse, vorbei an weiteren beeindruckenden Kirchen und Baudenkmälern. Anschließend Zeit zur freien Verfügung zum Stöbern in den Läden, Kirchen, Museen und Cafés der Krakauer Altstadt. Abendessen und Übernachtung in Krakau.
7. Tag: Freitag, 28. April Krakau – Wawel und Kazmierz
Besuch des Wawelhügels am Weichselufer – ein Mittelpunkt des Landes, der zusammen mit der Altstadt zum Weltkulturerbe gehört. Besichtigung der Königskathedrale mit nationalem Pantheon von Gräbern bedeutender polnischer Dichter, Herrscher und Nationalhelden, des Schlosses sowie weiterer architektonischer Perlen, die aufgrund der tausendjährigen Bauzeit auf beeindruckende Weise von allen frühen Epochen der Architektur von der Romanik über die Gotik bis hin zur Renaissance und Barock Zeugnis ablegen. Nach einer Mittagspause Rundgang durch Kazimierz, das 1335 mit Stadtrecht ausgestattet und seit 1495 Zufluchtsstätte der verfolgten Krakauer Juden wurde. Dann über Jahrhunderte, auch nach der Eingemeindung zu Krakau, bildete es eine Hochburg jüdischen Geisteslebens in Europa. Der Stadtteil verfiel, bis er als wichtiger Drehort in Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ berühmt wurde und wieder aufblühte. Besuch der Remuh-Synagoge, die bis heute als Gotteshaus dient und des alten jüdischen Friedhofs mit Gräbern jüdischer Gelehrter aus dem 16. Jahrhundert. Abendessen in jüdischem Restaurant mit internationaler Küche bei Klezmer-Musik eines jüdischen Ensembles.
8. Tag: Samstag, 29. April - Oppeln
Vormittags fahren wir nach Oppeln, wo wir nach einer individuellen Pause einen Stadtrundgang machen, den Ring mit seinen Bürgerhäusern und dem imposanten Rathaus, den Universitätsberg, beeindruckende Kirchen und das Oppelner Venedig mit Piastenturm vom einstigen Schloss kennenlernen. Zu einer Begegnung bei Kaffee und Kuchen werden wir anschließend von der Deutschen Minderheit eingeladen, um aus erster Hand über deren Situation informiert zu werden. Das Oppelner Land bildet den Siedlungsschwerpunkt der etwa 300 000 bis 500 000 Deutschen in Polen, und in der alten und neuen Bezirkshauptstadt Oppeln haben deren Medien und Organisationen ihren Sitz. Anschließend fahren wir weiter nach Liegnitz, wo uns ein uriges Lokal zum Polnischen Abend mit entsprechender Kulinarik und Musik einlädt. Übernachtung in Liegnitz.
9. Tag: Sonntag, 30. April Liegnitz, Wahlstatt und Jauer
Nach einem kräftigen Frühstück findet eine ausführliche Führung zu den bedeutendsten Kirchen und Bauwerken der in den vergangenen zehn Jahren weitgehend sanierten Innenstadt mit Besuch des Piastenschlosses statt, auf dem Sankt Hedwig die meiste Zeit ihres Lebens verbrachte. Besonders sehenswert ist die bis heute evangelische Liebfrauen-Kirche am Pastor-Meißler-Platz, in der sich die kleine deutsche Gemeinde regelmäßig zu sonntäglichen Gottesdiensten trifft. Die alte schlesische Gartenstadt, ehemalige Bezirkshauptstadt, wird nach Breslau auch als das „zweite Auge Schlesiens“ bezeichnet. Zu sowjetischen Zeiten war Liegnitz als größte russische Garnisonsstadt in Ostmitteleuropa eine in russische und polnische Bezirke geteilte Stadt, in der heute viele Minderheiten, darunter auch Deutsche, besonders friedlich und freundschaftlich miteinander leben. Liegnitz prosperiert heute wieder vor allem dank dem Kupferbergbau und vielen deutschen Investoren. Nach einer individuellen Mittagspause treten wir die Heimreise an. Bis zum späten Nachmittag erreichen Sie alle Ausgangsorte.

Senfkorn Reisen - Alfred Theisen
Brüderstraße 13, 02826 Görlitz
Tel. (03581) 40 05 20, Fax (03581) 40 22 31
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Bezaubernde Perlen der Via Regia

      
      

(Eine Reiserücktritt-Versicherung wird dringend empfohlen.)

Diese  Reiseanmeldung ist ohne Unterschrift verbindlich.  Die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters, die unter www.schlesien-heute.de, Senfkorn Reisen, eingesehen werden können, habe ich zur Kenntnis  genommen.  Hiermit  erkläre  ich,  dass  ich  für  die Verpflichtungen der von mir angemeldeten Reiseteilnehmer gegenüber dem Reiseveranstalter wie für meine eigene einstehen werde.

weitere Informationen:

  • Datum: vom 22. bis 30. April 2017
  • Abfahrt: Görlitz, Berlin, Cottbus und parallel Leipzig, Dresden
  • Leistungen:

    - Busreise
    - deutschsprachige Reiseleitung durch Alfred Theisen
    - 8x Übernachtung in landestypischen 3- bis 4-Sterne-Hotels
    - 8x Frühstücksbüfett
    - 6x mind. 3-Gang-Abendessen
    - 1x Galizischer Abend
    - 1x Polnischer Abend
    - alle Stadtführungen
    - alle Eintritte laut Programm
    - alle Ausflüge wie beschrieben
    - Insolvenzversicherungsschein des Reiseveranstalters

  • Reisepreis:
    1.290,00 € p. P. im DZ 270,00 € EZZ

Referenzen

Sehr geehrte Frau Effenberger, wir- meine Frau & ich- bedanken uns für die Zusendung der Texte & Gedichte. Gleichzeitig wollen wir nicht verschweigen, wie überragend uns die Begleitung / Führung durch Herrn Th. Maruck... Mehr lesen

Hallo Herr Theisen,
ganz herzlich möchten wir uns noch einmal bedanken für die wunderbare Polenreise. Auch dank Deiner Großzügigkeit wurde sie zu einem tollen Erlebnis. Alles hat gepasst und wir haben so viel gesehen... Mehr lesen

Sehr geehrter Herr Theisen,
für die Organisation und Durchführung der Reise nach Czernowitz, Lemberg u.a. möchten wir Ihnen sowie Frau Izabella ganz, ganz herzlich danken. Wir haben durch diese Fahrt nach Ostmitteleuropa... Mehr lesen

Vielen Dank, liebes Team von SenfkornReisen, die Reise nach Breslau war wunderschön. Nochmals vielen Dank für die Fotos, die gute Beratung und die Erfüllung aller Sonderwünsche. Herzliche Grüße Peter und Christine... Mehr lesen

Katalog Polen Exklusiv

Exklusive Luxus- und Schlosshotels

 

Mit dieser Publikation wollen wir über viele dieser schönen, neuen Schlosshotels informieren und Sie dorthin einladen, um selbst die hier angepriesenen Vorzüge zu erleben. Gerne helfen wir Ihnen mit weiteren Informationen oder bei der Vorbereitung konkreter Arrangements zum Beispiel Ihres Ausfluges, Ihres Kongresses, Ihrer Familien- oder Betriebsfeier im aufblühenden Nachbarland Polen, das als sicheres und schönes Urlaubsland auf dem besten Weg ist, wieder als „Bella Polonia“ das „neue Italien“ für Millionen begeisterte Gäste aus Deutschland zu werden.

 

   

 

 

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Auf dem Weg zum neuen Italien

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