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Einladung zur Europa-Akademie vom 14. bis 21. September 2024 in Bad Altheide (Polanica Zdrój)

Datum:

14. bis 21. September 2024

Preis

p. P. im DZ
1 390,00

EZZ

240.00

Reiseleitung:

Iza Liwacz, Alfred Theisen

Mindestteilnehmerzahl:

22

Abfahrt:

Görlitz

Anmeldeschluss:

31. Juli 2024
Begegnung ‒ Bildung ‒ Behaglichkeit „Das Glatzer Land entdecken“

Senfkorn Reisen - Alfred Theisen
Brüderstraße 13, 02826 Görlitz
Tel. (03581) 40 05 20, Fax (03581) 40 22 31
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Leistungen:

  • Busreise ab/an Görlitz (gegen Aufpreis Berlin bzw. Dresden)
  • Reisebegleitung durch SenfkornReisen Alfred Theisen
  • 7 Übernachtungen in gutem Hotel in Bad Altheide
  • Halbpension (Frühstück/Abendessen)
  • alle Vorträge, Begegnungen, Stadtführungen, Ausflüge, Eintritte laut Programm

Mittagessen sowie Getränke zu den Mahlzeiten nicht im Reisepreis enthalten.

 

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1. Tag

1. Tag, Sa., 14. September:   Bad Warmbrunn, Grüssau, Bad Altheide

Am Vormittag starten wir in Görlitz Richtung Bad Warmbrunn (Cieplice), zum ältesten Kurort Schlesiens, der früher als „die Königin der Sudetenbäder” bezeichnet wurde. Der Ort wurde im 17. und 18. Jahrhundert zu einem der bekanntesten europäischen Kurorte, der von Fürsten, Aristokraten, Adligen und reichen Patriziern aufgesucht wurde. Die Heilkraft der Quellen von Warmbrunn verdankt man den aktiven Schwefel- und Silicium-Verbindungen. Die Flaniermeile des Ortes entlang dem Schloss der Grafen Schaffgotsch bis zur evangelischen Erlöserkirche wird durch Gasthäuser, Cafés und Geschäfte belebt. Auf dem weiteren Weg ins Glatzer Land besichtigen wir Kloster Grüssau (Krzeszów). Die heute von Borromäerinnen aus Lemberg bewohnte ehemalige Zisterzienserabtei gilt mit ihren beiden großen Kirchen als herausragende Perle des schlesischen Barock, die in den vergangenen Jahren komplett saniert wurde.

Von dort geht es weiter in das Glatzer Land, wegen seiner landschaftlichen Schönheit mit attraktiven Städten, einladenden Heilbädern, Wallfahrtsorten, Kirchen und Schlössern auch als „Schlesischer Herrgottswinkel“ bezeichnet. Malerisch umschließt hier im Süden Niederschlesiens die Bergwelt der Sudeten als natürliche Grenze ein großes Tal, dessen Zentrum die alte Festungsstadt Glatz bildet.

Abendessen und Übernachtung in Bad Altheide

2. Tag

2. Tag, So., 15. September:   Kulturgeschichte der Region und Bad Altheide

Am Vormittag werden zum Einstieg Informationen über die auch stark von Böhmen geprägte Geschichte des Glatzer Landes und seine herausragenden Persönlichkeiten vermittelt.

Nachmittags lernen wir Bad Altheide (Polanica-Zdrój), den jüngste Kurort in der Grafschaft Glatz kennen. Das rund 7.000 Einwohner zählende „Herzbad“ Altheide liegt romantisch am Rande des Heuscheuer- und Habelschwerdter Gebirges. Der Ort wird oft als die Perle der polnischen Kurorte bezeichnet. Sein einzigartiger Charme besteht aus der lieblichen Gebirgslandschaft, der originellen Bäderarchitektur, dem besonderen, milden Gebirgsklima und den therapeutischen Qualitäten der Kohlensäurequellen. Am Abend speisen wir in einem rustikalen Gasthaus in Bad Altheide.

 

3. Tag

3. Tag, Mo., 16. September: Wölfelsgrund, Maria Schnee, Glatz, deutsche Minderheit

Nach dem Frühstück fahren wir nach Wölfelsgrund (Międzygórze). Wir besuchen die malerisch gelegene Wallfahrtskirche Maria Schnee – ein Wahrzeichen des von Volksfrömmigkeit geprägten Glatzer Landes. Es folgt ein Spaziergang durch das attraktive Zentrum von Wölfelsgrund am Fuß des Glatzer Schneegebirges. Ende des 19. Jahrhunderts gehörte der Ort zu den exklusivsten Kurorten Deutschlands. Davon zeugen noch heute zahlreiche Pensionen aus jener Zeit. Der Stil der verspielten Villen ist angelehnt an die Schweizer Bäderarchitektur. Seine Entwicklung verdankt der Ort Fürstin Marianne von Oranien-Nassau, die 1838 das Dorf erwarb und seine Entwicklung förderte.

Nach einer Mittagspause fahren wir nach Glatz (Klodzko). Von weit her ist der Festungsberg (369 m ü. M.) zu sehen, der sich auf einer Fläche von über 30 Hektar im Zentrum der Stadt ausbreitet. Der Spaziergang im Stadtzentrum endet mit einem Besuch des Museums des Glatzer Landes. Anschließend treffen wir uns mit Vertretern der deutschen Minderheit in deren zentral gelegenen Vereinsräumen.

Zu einem geselligen Abendessen mit Gästen fahren wir zur Pension Lerchenfeld mit dem „Derrheeme Häusla“ bei Bad Landeck.

4. Tag

4. Tag, Di., 17. September:   Schlösser, Neurode, Druckereimuseum, Scharfeneck

Am Vormittag werden in einem Vortrag Schlösser und Herrenhäuser im Glatzer Land vom Buchautor und Kunsthistoriker Arne Franke M.A. vorgestellt. Nachmittags besichtigen wir zunächst das neue Druckereimuseum von Julian Golak in Neurode (Nowa Ruda). Anschließend besuchen wir Scharfeneck (Sarny). Der auf einem felsigen Hangvorsprung im Tal des Flusses Steine (Ścinawka) zwischen dem Eulen- und dem Heuscheuergebirge gelegene Adelssitz gehört zu den interessantesten Schlössern in Niederschlesien. Nach 1945 zunächst von einem staatlichen Agrarbetrieb genutzt, folgten Jahrzehnte des Leerstandes, in denen das Baudenkmal weitestgehend verfiel. Rettung kam erst in den vergangenen Jahren durch eine private Stiftung. Seit 2019 ist das Schloss einer der Auftrittsorte des Festivals „Berge der Literatur“, das von der Stiftung der Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk veranstaltet wird, die ganz in der Nähe lebt.

5. Tag

5. Tag, Mi., 18. September:   Bad Kudowa, Kaplan Hirschfelder, Königgrätz

Wir besuchen Bad Kudowa (Kudowa-Zdrój), das zu den bekanntesten Kurorten Schlesiens gehört. Hochrangige Gäste, wie Friedrich Willhelm III., August Neithardt von Gneisenau, Generalfeldmarschall Helmuth Graf von Moltke oder Winston Churchill haben den Ort besucht. Wir flanieren durch die Kurpromenade und sehen elegante Badehäuser sowie die Trink- und Wandelhalle. Hier werden unter anderem Arterienverkalkungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Rheuma behandelt. Weiter besuchen wir das Kaplan-Hirschfelder-Museum, wo an den von den Nationalsozialisten ermordeten Märtyrer erinnert wird.

Am Nachmittag sehen wir auf der Fahrt ins böhmische Königgrätz im Westen das 700 Meter hohe Heuscheuergebirge, wo der Wind aus dem Sandstein aufsehenerregende, bizarre Felsformationen geformt hat.

Königgrätz (Hradec Králové), eine Perle Böhmens, ist aufgrund der Schlacht von 1866, die das Ende des Deutschen Bundes und die Trennung zwischen Deutschland und Österreich bewirkte, ein herausragender Ort der deutschen Geschichte. Mit etwa hunderttausend Einwohnern und vielen Grünflächen liegt Königgrätz nur 100 Kilometer östlich von Prag am Zusammenfluss von Elbe (Labe) und Adler (Orlice). Wir machen einen Spaziergang durch die Altstadt und werden am Ring zu Abend essen.

6. Tag

6. Tag, Do., 19. September: Heinrichau, Woislawitz, Weingut Nimptsch

„Auf den Spuren der Zisterzienser in Schlesien“ besuchen wir Kloster Heinrichau (Henrykow) mit seiner barocken Klosterkirche. Von dort geht es weiter zum vor allem durch Rhododendren und Azaleen faszinierenden Arboretum in Woislawitz (Wojsławice) bei Nimptsch (Niemcza), seit 1988 eine Zweigstelle des Botanischen Gartens der Universität Breslau. Das am „Böhmersteg“, einem einst von Prag über Königgrätz, Glatz und Breslau zur Ostsee führenden Handelsweg gelegene Nimptsch ist einer der ältesten Orte Schlesiens und stand im ausgehenden Mittelalter mit Breslau auf Augenhöhe.

Abschließend laden wir zu einer Weinprobe auf einem nahen Weingut ein.

 

7. Tag

7. Tag, Fr., 20. September: Bad Reinerz, Grafenort

Wir besuchen an diesem Tag Bad Reinerz (Duszniki Zdrój), wo wir das Papiermuseum besichtigen. Die ehemalige Papiermühle gilt als eines der schönsten Baudenkmäler Niederschlesiens und als das einzige barocke Industriegebäude Europas, für das Polen den UNESCO-Welterbe-Status anstrebt.

Wir fahren weiter zum Schloss Grafenort (Gorzanów), einst eines der bedeutendsten Schlösser im Glatzer Land, das seit 2012 privat renoviert wird und schon viel vom alten Charme zurückgewonnen hat. Inzwischen finden hier regelmäßig Konzerte und viele kulturelle Veranstaltungen statt.

Abschließendes geselliges Abendessen in Bad Altheide

8. Tag

8. Tag, Sa, 21. September 2024:       Albendorf, Schmiedeberg

Auf dem Heimweg besuchen wir Albendorf (Wambierzyce) ‒ das Schlesische Jerusalem, das von malerischen Tafelbergen umgeben ist. Der Wallfahrtsort ist berühmt für sein Marienheiligtum und den Kalvarienberg.

Von dort fahren wir nach Schmiedeberg (Kowary), wo wir den Miniaturenpark der niederschlesischen Baudenkmäler von Marian Piasecki besuchen ‒ eine ausgezeichnete Gelegenheit, bei der Besichtigung noch einmal das erworbene Wissen zu rekapitulieren. Von dort fahren wir zurück nach Görlitz.

‒ Programmänderungen vorbehalten ‒

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Diese  Reiseanmeldung ist ohne Unterschrift verbindlich.  Die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters, die unter www.schlesien-heute.de, Senfkorn Reisen, eingesehen werden können, habe ich zur Kenntnis  genommen.  Hiermit  erkläre  ich,  dass  ich  für  die Verpflichtungen der von mir angemeldeten Reiseteilnehmer gegenüber dem Reiseveranstalter wie für meine eigene einstehen werde.

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