Tel. +49 3581 400520

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VORSCHAU 2021

Wir organisieren Ihre Polen- und Schlesienfahrten Familienfeiern (Hochzeiten), Betriebsfeste und Konferenzen.

23. bis 30. Mai

Frühling in Polen (Schlösser, Städte und Wein)

2. bis 8. Juni

Romantische Bergwelt – Riesengebirge und Glatzer
 Bergland

5. bis 9. Juni

Neutitschein und Kuhländchen - Auf den Spuren von Comenius, Siegmund Freud und Gregor Mendel mit Neisse, Teschen und Schlösser Pless und Plawniowitz

12. bis 20. Juni

Auf den Spuren polnischer Magnaten (Entdeckungsreise zu zahlreichen Perlen Ostpolens)

8. bis 15. Juli

Bella-Polonia-Reise (Schlösser, Städte und Wein)

8. bis 15. Juli

Flugreise nach Moldawien und Odessa

7. bis 15. August

Slowakei – unbekanntes Herz Europas

21. bis 26. August

Attraktionen an der Via Sacra (Böhmen, Sachsen, Schlesien)

2. bis 7. September

Europa-Akademie im Schlosshotel Groß Breesen bei Breslau (Begegnung, Information, Behaglichkeit)

2. bis 7. September

geplant: Fahrt zum Literaturfestival nach Czernowitz

19. bis 27. September

Faszinierendes Danzig und Masuren

23. bis 30. September (seniorengerecht)

Wunderbares Schlesien mit Liegnitz, Breslau, Riesengebirge - Busreise ab Hannover und Braunschweig (mit weiteren Zustiegen)

30. September bis 11. Oktober

Flugreise nach Georgien und Armenien

2. bis 10. Oktober

Lemberg und Czernowitz (Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina)

16. bis 22. Oktober

Adelssitze in Niederschlesien

13. November

„Schlesien heute-Ball“ auf Schloss Wichelsdorf

TOP Silvesterangebote 2021/2022

Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, +49 3581 400520

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Sehr geehrte Damen und Herren, ​

2020 ist auch für SenfkornReisen aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie ein fast vernichtendes Jahr. Von den geplanten und teilweise im Januar schon sehr gut gebuchten Reisen haben nur zwei im Oktober stattfinden können. Dass es uns noch gibt ist nicht nur den Krediten der Politiker zu verdanken, sondern vor allem der Treue vieler Gäste, die Ihre Kundengelder nicht zurückgefordert haben und 2021 mit uns planen. Ihnen allen danken wir sehr!

 

Unsere gut gebuchte Europa-Akademie im Schlosshotel Groß Breesen haben wir gleich zweimal verschieben müssen und planen sie jetzt mit nur geringfügig geändertem Programm vom 19. bis 27. April 2021. Unverdrossen planen wir für den Herbst unter dem bewährten Motto „Bildung, Begegnung, Behaglichkeit“ eine Europa-Akademie in Lemberg, der vielvölkerhaften, bezaubernden Metropole Ostgaliziens.

 

In der Annahme, dass Corona sich wie in diesem Jahr spätestens dann verabschiedet, wenn im Frühling die Sonne stärker wird und die Temperaturen steigen, haben wir für 2021 folgende Reisen vorgesehen:

PROGRAMM 2021

17. bis 25. April

Lemberg und Czernowitz (Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina)

6. bis 17. Mai

Flugreise nach Georgien und Armenien

23. bis 30. Mai

Frühling in Polen (Schlösser, Städte und Wein)

2. bis 8. Juni

Romantische Bergwelt – Riesengebirge und Glatzer
 Bergland

5. bis 8. Juni

Ausflug nach Neutitschein/Nový Jičín – Attraktive Hauptstadt des Kuhländchens (mit Ratibor, Troppau und Neisse)

12. bis 20. Juni

Auf den Spuren polnischer Magnaten (Entdeckungsreise zu zahlreichen Perlen Ostpolens)

8. bis 15. Juli

Bella-Polonia-Reise (Schlösser, Städte und Wein)

8. bis 15. Juli

Flugreise nach Moldawien und Odessa

7. bis 15. August

Slowakei – unbekanntes Herz Europas

2. bis 7. September

geplant: Fahrt zum Literaturfestival nach Czernowitz

19. bis 27. September

Faszinierendes Danzig und Masuren

23. bis 30. Sept.

Wunderbares Schlesien mit Liegnitz, Breslau, Riesengebirge − Busreise ab Hannover und Braunschweig (mit weiteren Zustiegen)

2. bis 10. Oktober

Lemberg und Czernowitz (Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina)

16. bis 22. Oktober

Adelssitze in Niederschlesien

3. bis 11. November

Europaakademie in Lemberg

13. November

„Schlesien heute-Ball“ auf Schloss Wichelsdorf

TOP Silvesterangebote 2021/2022


In Verbundenheit mit unseren beliebten Reisezielen im Osten Europas arbeiten wir an einigen Publikationen. Inzwischen erschienen ist eine neue erweiterte Auflage unseres Bella-Polonia-Kataloges. Vorgestellt werden auf über 80 Seiten nicht nur schöne Hotels in restaurierten Adelssitzen, sondern erstmals auch polnische Weingüter, die vor allem in Schlesien und Galizien wie Pilze aus dem Boden schießen. Dargestellt wird die in puncto Quantität und Qualität revolutionäre Entwicklung im Weinbau des vom Klimawandel und robustem Wachstum geprägten Polen. Sonne, Wein und Architektur können heute vor allem entlang der via regia von Görlitz über Breslau bis nach Krakau und dem Karpatenvorland genossen werden. Wer in Corona-Zeiten den Appetit auf schöne Schlesien- und Polenaufenthalte im kommenden Jahr nicht verlieren will, dem kann durch das Blättern im attraktiven Bella-Polonia-Katalog geholfen werden. Die Broschüre im DIN A4-Querformat kann zum Preis von nur 5,- Euro (zzgl. Versandkosten) bei der Schlesischen Schatztruhe, Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, Tel. 03581 / 40 20 21, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erworben werden. 


Eine weitere Neuerscheinung befasst sich mit der Geschichte von der Ukraine und Weißrussland. Unter dem Titel "Der Zwist der slawischen Brüder, Russland vs. Ukraine und Weißrussland" informiert der Osteuropa-Experte Marek Sadowski über die Herausbildung dieser slawischen Nationen und ihre Beziehungen seit 1000 Jahren. Schwerpunkt der 86 Seiten starken Publikation sind dabei nicht die Schilderung der aktuellen Auseinandersetzungen in Minsk oder der Ostukraine, sondern die Information über die historisch gewachsenen Spannungen zwischen diesen benachbarten slawischen Völkern. Hilfreiche Karten und Bilder, eine Zeittafel, ein Personenverzeichnis und ein Glossar ergänzen die prägnante Darstellung. Die Neuerscheinung bietet eine gute Information für jeden, dem das Schicksal unserer östlichen Nachbarvölker und eine friedliche Zukunft ganz Europas am Herzen liegen. Sie kann zum Preis von 8,90 Euro, zuzüglich Versandkosten, ebenfalls bei der Schlesischen Schatztruhe, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 03581 / 40 20 21 bestellt werden.


Facetten der faszinierenden Kulturgeschichte Breslaus werden in einem Anfang November erschienenen neuen Buch von Prof. Arno Herzig vorgestellt. "Aspekte der Breslauer Geschichte, Reformation, Judentum, Universität" lautet der Titel des 112 Seiten umfassenden, gebundenen Buches, das zum Preis von 12,90 Euro, zuzüglich Versandkosten, ebenfalls bei der Schlesischen Schatztruhe, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel. 03581 / 40 20 21 bestellt werden kann.


Im Frühjahr werden dann weitere Bücher über Breslau und Czernowitz erscheinen, die wir bei der kommenden Europaakademie im April auf Schloss Groß Breesen vorstellen werden.


Wir wünschen Ihnen, dass Sie die unfassbare Corona-Pandemie ungebrochen überstehen und grüßen aus dem schönen Görlitz, das 2021 seinen 950. Geburtstag feiert.
 

Auf den Spuren polnischer Magnaten

Datum:

vom 12. bis 20. Juni 2021

Preis

p. P. im DZ
1 290,00

EZZ

190.00
Email*
Telefon
Reisende - 1. Person*
Geburtsdatum
Reisende - 2. Person
Geburtsdatum
Adresse
Weitere Wünsche
Reise-Versicherung
(Eine Reiserücktritt-Versicherung wird dringend empfohlen.)
Reiserücktritt-Versicherung
mit Selbstbeteiligung (20%)
ohne Selbstbeteiligung
Rundum-Sorglos-Schutz
mit Selbstbeteiligung (20%)
ohne Selbstbeteiligung
Meine Buchungswünsche:
Doppelzimmer
Einzelzimmer
Getrennte Rechnung bei zwei Reisepartnern
ja
nein
Akzeptiert*

Ich habe die AGB's gelesen:

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es zu einer verbindlichen Buchung kommt, wenn die von Ihnen angefragte Reise verfügbar ist. Nach Erhalt Ihrer Buchungsanfrage überprüfen wir unsere Kapazitäten und senden Ihnen bei Verfügbarkeit eine Buchungsbestätigung per Mail zu. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung Ihrer Anfrage im Rahmen unserer Reisebüro-Öffnungszeiten erfolgt und demnach eine unmittelbare Rückmeldung nicht immer möglich ist. Wir sind bemüht Ihren Buchungswunsch schnellstmöglich zu bearbeiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Diese  Reiseanmeldung ist ohne Unterschrift verbindlich.  Die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters, die unter www.schlesien-heute.de, Senfkorn Reisen, eingesehen werden können, habe ich zur Kenntnis  genommen.  Hiermit  erkläre  ich,  dass  ich  für  die Verpflichtungen der von mir angemeldeten Reiseteilnehmer gegenüber dem Reiseveranstalter wie für meine eigene einstehen werde.

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Reiseleitung:

Alfred Theisen

Mindestteilnehmerzahl:

7

Abfahrt:

Berlin und Görlitz

Anmeldeschluss:

30.04.2021

mit Warschau, Krakau, Lodsch, Lublin, Kazimierz Dolny, Zamość, Tarnow, Sandomierz, Przemysl, Rzeszów, Kloster Tyniec, galizischem Weingut und den Magnaten-Schlössern Krasiczyn, Łańcut, Kozlowka, Baranow

Diese Reise vermittelt auf angenehme Weise in einem keineswegs überfrachteten Programm einen tiefen Einblick in die Geschichte und die kulturhistorischen Leistungen unseres ebenbürtigen polnischen Nachbarvolkes. Man erfährt Hintergründe, auch mit Blick auf die aktuellen politischen Beziehungen unter den Staaten Ostmitteleuropas, und lernt über deren beeindruckende Schlösser bedeutende polnische Magnatenfamilien und Persönlichkeiten von europäischem Rang kennen. In den großen Metropolen besteht zudem Freizeit für eigene Vorhaben und Erkundungen.

Senfkorn Reisen - Alfred Theisen
Brüderstraße 13, 02826 Görlitz
Tel. (03581) 40 05 20, Fax (03581) 40 22 31
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Programm PDF -

Leistungen:

  • Busreise
  • 8 x Übernachtung/Frühstück in landestypischen 3- bis 4-Sterne-Hotels
  • 7 x Abendessen
  • alle Stadtführungen, Eintritte und Ausflüge laut Programm
  • Insolvenzversicherungsschein des Reiseveranstalters
  • Rundum-Betreuung durch SenfkornReisen

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.

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1. Tag

Lodsch, Warschau
Wir fahren von Berlin und Görlitz mit Pausen nach Lodsch, die drittgrößte Stadt Polens, die wir am frühen Nachmittag erreichen. Bei einem Stadtrundgang durch die alte, wieder prosperierende Textil- und Filmstadt, lernen wir auch viele deutsche Spuren kennen. Wir sehen etliche der ca. 160 Residenzen und Prachtbauten, die im 19. und 20. Jahrhundert von Textilfabrikanten errichtet worden sind sowie die Filmhochschule, zu deren Absolventen u. a. der Regisseur Roman Polanski zählt. Ein besonderes Erlebnis ist der Spaziergang durch die zentrale, wunderbar sanierte und belebte Fußgängerzone ul. Piotrowska, wo uns zum Beispiel Arthur Rubinstein am Klavier begegnet. Nach einer erholsamen Kaffeepause geht es weiter Richtung Warschau, wo wir am frühen Abend das zentrale Hotel beziehen. Abendessen und Übernachtung in Warschau

2. Tag

Warschau
An diesem Tag werden wir Warschau, die pulsierende Hauptstadt unseres Nachbarlandes kennenlernen. Vormittags erleben wir eine ausführliche Stadtführung zu den sehenswertesten Plätzen im Zentrum der pulsierenden Hauptstadt Polens. Wir sehen das ehemalige jüdische Stadtviertel, besichtigen die Altstadt mit dem Königsschloss, beeindruckende Kirchen und den belebten Marktplatz mit seiner faszinierenden Architektur sowie weitere Attraktionen. Am Ende der Stadtführung besteht reichlich Freizeit, um das besondere Flair des sehr belebten Marktplatzes und seiner Umgebung genießen zu können. Der Nachmittag ist frei für eigene Erkundungen und Vorhaben in Warschau. Fakultativ bieten wir einen Besuch im jungen Museum der Geschichte der polnischen Juden an. Dieses große, herausragende Museum neben dem Denkmal der Helden des Warschauer Ghettos bildet gegenwärtig die größte Kulturinvestition in der polnischen Hauptstadt. Allein die Fläche der großartigen Dauerausstellung umfasst 4.300 Quadratmeter. Dargestellt wird die reiche Geschichte der polnischen Juden vom Mittelalter bis heute. Die Darstellung des jüdischen Lebens im großen Reich der Jagiellonen und der Adelsrepublik vermittelt wesentliche Einblicke in die gesamte kulturhistorische Entwicklung Ostmitteleuropas. Nach über sieben Jahren Bauzeit wurde das Museum der Geschichte der polnischen Juden als eines der beeindruckendsten Museen Europas 2014 eröffnet. Abendessen und Übernachtung in Warschau

3. Tag

Pulawy, Kazimierz Dolny, Kozlowka, Lublin
Nach dem Frühstück fahren wir weiter Richtung Osten und erreichen nach gut anderthalb Stunden die Stadt Pulawy, wo wir auf Spuren der Magnatenfamilien Lubomirski und Chartoryski stoßen. Unter der Adelsfamilie Chartoryski wurde Pulawy zu einem vielbeachteten Teil des politischen und kulturellen Lebens in Polen. Wir sehen das Schlösschen der berühmten Fürstin Izabela Czartoryska, auf deren Initiative 1801 dort das erste Museum Polens (im damaligen Preußen) eröffnet wurde. Anschließend besuchen wir Kazimierz Dolny, etwa 40 Kilometer westlich von Lublin, malerisch an der Weichsel gelegen. Die kleine Stadt zählt nur rund 3.600 Einwohner, ist aber vor allem wegen ihrer historischen Altstadt eine in ganz Polen bekannte und beliebte Attraktion. Wir besichtigen beim Stadtrundgang die Pfarrkirche (1586-1589) mit manieristischer und barocker Ausstattung sowie einer der ältesten erhaltenen Orgeln Polens mit einer Umfassung aus Lärchenholz aus dem Jahre 1620, das Kloster aus dem 17. Jahrhundert, die Schlossruine aus dem 16. Jahrhundert sowie die vielen Bürgerhäuser und Getreidespeicher aus der Renaissance und dem Barock. Alle Bauten von Kazimierz wurden aus weichem örtlichem Kalkstein errichtet. Das leicht zu bearbeitende Material erlaubte eine phantasievolle Gestaltung der Fassaden, mit meist naiven Flachreliefs. Besonders faszinieren die Häuser zum Heiligen Nikolaus und zum Heiligen Christophorus sowie das um 1630 ebenfalls manieristisch umgebaute Celej-Patrizierhaus, in dem heute das Regionalmuseum eingerichtet ist. Anschließend machen wir eine individuelle Mittagspause. Danach fahren wir nach Kozlowka, wo wir uns eine ausgezeichnet erhaltene, große neobarocke und klassizistisch ausgestaltete Adelsresidenz ansehen, mit schönen Innenräumen des beeindruckenden Schlossmuseums und reizvollem Park. Seit dem 19. Jahrhundert war das Schloss im Besitz der bedeutenden Magnatenfamilie Zamojski, deren Repräsentanten erheblichen Einfluss auf die polnische Politik hatten und auch in den 123 Jahren der Teilung des Landes Symbolfiguren des Widerstandes waren. Im Schlossmuseum sind neben vielen herausragenden Kunstwerken auch heute verpönte Exponate und Skulpturen aus der sowjetischen Zeit zu sehen. Nach einer individuellen Kaffeepause fahren wir weiter ins nahe Lublin. Abendessen und Übernachtung in Lublin

4. Tag

Lublin, Zamosz
Der Vormittag gehört dem zwischen Bug und Weichsel gelegenen Lublin, mit 349.000 Einwohnern das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des östlichen Polens. Es hat eine lange Tradition als Handelsstadt, die bis heute andauert und erlebte seine Blüte in dieser Funktion im 15. und 16. Jahrhundert. Davon ist die Innenstadt, um die sich in späteren Jahrhunderten ein Gürtel von Industrie- und Wohnsiedlungen legte, geprägt. Sehenswert sind das Rathaus, Reste der Stadtmauer und die Bürgerhäuser aus verschiedenen Stilepochen am und in der Nähe des Marktplatzes, die spätbarocke Kathedrale sowie die gotische Dominikanerkirche. In der Nähe der Altstadt erhebt sich die Lubliner Burg (Zamek), eine Anlage, die im Kern auf das 13. Jahrhundert zurückgeht, außen neogotisch dominiert wird und im Inneren ein Juwel birgt − die Dreifaltigkeitskapelle. Wahrzeichen der Stadt ist das Krakauer Tor. Bei einer individuellen Mittagspause können die Gäste das besondere Flair der Lubliner Altstadt genießen. Nachmittags besuchen wir Zamosz, das „Padua des Nordens“, ein hervorragendes Beispiel einer europäischen Renaissancestadt, die wir bei einem Stadtspaziergang näher kennenlernen. Großkanzler Jan Zamoyski ließ sein Schloss und die Stadt im 16. Jh. von dem italienischen Baumeister Bernardo Morando entwerfen. Heute erstrahlt das UNESCO-Welterbe (58.400 Ew.) in der Schönheit seiner restaurierten Renaissancebauten. Das Zentrum der Stadt besteht aus dem quadratischen Großen Markt, der von pastellfarbenen Kaufmannshäusern gesäumt ist; die schönsten stehen auf der Nordseite und gehörten Kaufleuten aus Armenien, die sich seit 1585 in Zamosz angesiedelt hatten. Im „Haus zum Engel" ist heute das Regionalmuseum (Stadtgeschichte) untergebracht. Gegenüber, an der Südfront, steht das Haus des Architekten Morando (Nr. 25). In einer Seitenstraße wurde 1870 Rosa Luxemburg geboren. Eine kleine Gedenktafel erinnert an die Sozialistin. Am Markt steht auch die dreischiffige Kollegiatskirche. Von der multikulturellen Vergangenheit der Stadt zeugen die griechisch-orthodoxe Kirche, die Synagoge (ul. Pereca) und die Kathedrale (ul. Kolegiacka). Nach einer erholsamen Kaffeepause am unvergesslichen Marktplatz fahren wir zurück nach Lublin Abendessen und Übernachtung in Lublin

5. Tag

Majdanek, Sandomierz, Schloss Baranów
Zunächst besuchen wir das nahe ehemalige Konzentrationslager Majdanek. Dort errichteten die Nationalsozilisten ein Vernichtungslager und ermordeten 400.000 Menschen. Die erhalten gebliebenen Baracken sind als Museum der Leidensgeschichte eingerichtet. Anschließend fahren wir ins bezaubernde Sandomierz, wo wir nach einem kurzen Spaziergang im malerischen Stadtzentrum dieser landesweit bekannten touristischen Perle eine Mittagsrast einlegen. Die kleine 25.000 Einwohner zählende Stadt an der Via Regia wurde bereits im 10. Jahrhundert urkundlich erwähnt und als Sitz eines Herzogtums häufig von polnischen Königen besucht. Danach besuchen wir das dritte bedeutende Schloss im Karpatenvorland, das imposante Leszczynski-Schloss in Baranow Sandomierski. Der Palast im Baustil der Spätrenaissance wird auch „Kleiner Wawel“ genannt. In den unter Denkmalschutz stehenden Schloss- und Parkanlagen befinden sich ein Museum, Hotel- und Gastronomieeinrichtungen. Das geologische Museum im Untergeschoss des Schlosses ist dem Vorkommen und dem Untertageabbau von Schwefel gewidmet. Am späten Nachmittag fahren wir dann noch eine knappe Stunde bis zu unserem gemütlichen Hotel am schönen, großen Marktplatz von Rzeszow. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow

6. Tag

Schloss Łańcut, Przemyśl, Schloss Krasiczyn
Am Vormittag besuchen wir zunächst einen besonders prachtvollen Adelssitz, Schloss Łańcut, das mit seinen prunkvollen Räumen und endlosen Kunstschätzen vom einstigen Reichtum polnischer Magnatenfamilien kündet, bei denen auch Habsburger-Kaiser ein- und ausgingen. Die Säle, Korridore, Salons und Wohnräume sind sehr gut erhalten. Sehenswert auch die beeindruckenden weiten Parkanlagen, das Kutschenmuseum und die Synagoge. Anschließend besuchen wir das „polnische Görlitz“, Przemyśl, die städtebauliche Perle am San. Die einstige Grenz- und Festungsstadt begeistert durch die Plätze und Gassen der Altstadt mit zahlreichen Baudenkmälern, prächtigen Kirchenbauten unterschiedlicher Konfessionen und der malerisch auf einer Anhöhe gelegenen Burg. Am zentralen schiefen Marktplatz vor dem Rathaus laden zahlreiche Gasthäuser zu einer individuellen Mittagspause ein. Am frühen Nachmittag geht es dann weiter zu einem der prächtigsten Paläste Polens − Schloss Krasiczyn − Perle der polnischen Renaissance. Nach der Besichtigung des Schlosses mit seinen imposanten Türmen, einer atemberaubenden barocken Kapelle und einem unvergesslichen Innenhof lädt der romantische große Park zum Verweilen ein. Im Schlossrestaurant essen wir zu Abend und fahren anschließend zurück nach Rzeszów.

7. Tag

Tarnow, Weinprobe, Kloster Tyniec
Nach dem Frühstück geht es über die Via Regia Richtung Westen, wo wir zunächst in Tarnow Station machen. Wir besichtigen die historische Stadtanlage mit spätgotischer Kathedrale, dem Rathaus mit Elementen der Gotik und Renaissance sowie zahlreichen Bürgerhäusern. Um die Mittagszeit besuchen wir ein aufstrebendes galizisches Weingut an der Via Regia mit Weinprobe und Imbiss.
Anschließend fahren wir weiter Richtung Krakau zu einem Besuch des malerisch gelegenen Klosters Tyniec. Die Benediktinerabtei Tyniec ist etwa 13 Kilometer südwestlich von Krakau, auf einem steil emporragenden Kalksteinfelsen auf dem rechten Weichselufer gelegen. Das 1044 gegründete Kloster in Tyniec ist eines der ältesten polnischen Klöster und eines von drei Benediktinerklöstern in Polen. Überregional bekannt ist es nicht nur wegen seiner Architektur sondern wegen der hier einst und heute aufbewahrten Kunstschätze. Im Anschluss beziehen wir unser Hotel in Krakau.
Abendessen und Übernachtung in Krakau

8. Tag

Krakau
Nach dem Frühstück starten wir in Richtung Krakau, der Metropole Westgaliziens an der Via Regia, über Jahrhunderte Sitz und Grablege der polnischen Könige, Stadt der Kirchen und der Universitäten sowie Weltkulturerbe, Fokus der polnischen Geschichte und Nation und immer noch die „Hauptstadt der Herzen“ unseres östlichen Nachbarvolkes. Dort besuchen wir zunächst den Wawelhügel am Weichselufer – ein Mittelpunkt des Landes, mit der Königskathedrale mit nationalem Pantheon von Gräbern bedeutender Polen, dem Schloss sowie weiterer architektonischer Perlen aus einer tausendjährigen! Bauzeit. Von dort machen wir einen Spaziergang in die Altstadt mit der Universität, der Marienkirche mit dem weltbekannten Altar von Veit Stoss, den Tuchhallen, dem Collegium Maius, ältestes Gebäude der Jagiellonen-Universität, an der schon Nikolaus Kopernikus, Karol Wojtyla, Stanislaw Lem studierten, und weiteren Attraktionen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zu einer individuellen Mittagspause. Am Nachmittag besteht Zeit zur freien Verfügung für eigene Erkundungen. Fakultativ wird die Führung für interessierte Gäste fortgesetzt. Am späten Nachmittag fahren wir nach Kazimierz, wo wir nach einem kurzen Spaziergang auf den Spuren der Juden in Krakau abschließend in einem jüdischen Gasthaus zu einem Abendessen mit Klezmermusik einkehren. Abendessen und Übernachtung in Krakau

9. Tag

Rückfahrt über Sankt Annaberg/OS
Wir starten um 9.30 Uhr die Rückreise und machen noch eine letzte Zwischenstation auf dem Sankt Annaberg in Oberschlesien zu einer individuellen Rast in einem der Gasthäuser am kleinen Marktplatz zu Füßen der Wallfahrtsbasilika. Am späten Nachmittag werden wir in Görlitz und am frühen Abend in Berlin eintreffen

– Programmänderungen vorbehalten –
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Telefon
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Reisende - 2. Person
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Weitere Wünsche
Reise-Versicherung
(Eine Reiserücktritt-Versicherung wird dringend empfohlen.)
Reiserücktritt-Versicherung
mit Selbstbeteiligung (20%)
ohne Selbstbeteiligung
Rundum-Sorglos-Schutz
mit Selbstbeteiligung (20%)
ohne Selbstbeteiligung
Meine Buchungswünsche:
Doppelzimmer
Einzelzimmer
Getrennte Rechnung bei zwei Reisepartnern
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Akzeptiert*

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Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es zu einer verbindlichen Buchung kommt, wenn die von Ihnen angefragte Reise verfügbar ist. Nach Erhalt Ihrer Buchungsanfrage überprüfen wir unsere Kapazitäten und senden Ihnen bei Verfügbarkeit eine Buchungsbestätigung per Mail zu. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung Ihrer Anfrage im Rahmen unserer Reisebüro-Öffnungszeiten erfolgt und demnach eine unmittelbare Rückmeldung nicht immer möglich ist. Wir sind bemüht Ihren Buchungswunsch schnellstmöglich zu bearbeiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Diese  Reiseanmeldung ist ohne Unterschrift verbindlich.  Die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters, die unter www.schlesien-heute.de, Senfkorn Reisen, eingesehen werden können, habe ich zur Kenntnis  genommen.  Hiermit  erkläre  ich,  dass  ich  für  die Verpflichtungen der von mir angemeldeten Reiseteilnehmer gegenüber dem Reiseveranstalter wie für meine eigene einstehen werde.

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Andere Reisen

Lemberg und Czernowitz

Lemberg und Czernowitz

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Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina
EZZ
250.00€
Preis
1 390,00 €
Datum:
vom 17. bis 25. April 2021
Leistungen:
  • Busreise ab/an Görlitz bzw. Berlin
  • Reiseleitung durch SenfkornReisen
  • 8 Übernachtungen in landestypischen 3- bis 4-Sterne-Hotels
  • Halbpension (Frühstück/Abendessen)
  • alle Stadtführungen, alle Eintritte, alle Ausflüge laut Programm
  • Sicherungsschein des Reiseveranstalters

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Berlin und Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
18 Personen
Anmeldeschluss:
15.08.2021
Programm PDF -
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1. Tag
Sankt Annaberg, Rzeszow
Wir fahren über die Via Regia durch Nieder- und Oberschlesien Richtung Galizien. Mittags machen wir einen ausführlichen Halt auf dem malerischen Sankt Annaberg, dem bekanntesten Wallfahrtsort der Oberschlesier, der nach dem Ersten Weltkrieg auch Schauplatz deutsch-polnischer Kämpfe um die Zukunft des Landes war. Wir besichtigen die Wallfahrtsbasilika, die Lourdesgrotte, die riesige Kalvarie und genießen die Aussicht ins weite oberschlesische Land. Am späten Nachmittag erreichen wir Rzeszow, pulsierende Hauptstadt und wichtiges Zentrum der Woiwodschaft Karpatenvorland. Bei einem Rundgang vor dem Abendessen lernen wir die überschaubare historische Altstadt kennen. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow
2. Tag
Stanislau
Nach einem kräftigen Frühstück geht es am nächsten Tag zur inzwischen schneller und unbürokratischer zu überwindenden Grenze. Nach dem Grenzübertritt machen wir am Stadtrand von Lemberg eine Mittagspause. Anschließend geht es weiter nach Stanislau, einer etwa 230 000 Einwohner zählenden, aufstrebenden Bezirkshauptstadt am Fuße der Karpaten. Bei einem Rundgang lernen wir die saubere, lebendige und weitgehend sanierte Altstadt von Stanislau kennen, deren Architektur und Attraktionen uns in vielem an das alte Österreich-Ungarn erinnern. Die Universitätsstadt wurde einst als Festung der polnischen Magnatenfamilie Potocki gegründet, der sie über Jahrhunderte gehörte und bildet heute ein Zentrum des ukrainischen Patriotismus. Von hier aus zog auch der in Polen gefürchtete und in der Ukraine als Nationalheld verehrte Stephan Bandera seine Fäden. Legendärer Kommandant der ukrainischen Rebellen, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges schier aussichtslos gegen Polen, die Wehrmacht und die Sowjetunion kämpften. Viele große Kirchen, wie die Kathedrale der heiligen Auferstehung und die ehemalige armenische Kirche zu Ehren der Erscheinung mit der wundertätigen Ikone der Allerheiligsten Jungfrau Maria, künden von dem tiefen und vielfältigen religiösen Leben Galiziens. Vor allem durch das Wirken Theodor Zöcklers, der hier diakonische Einrichtungen gründete ("Bethel des Ostens"), wurde Stanislau einst zu einem Zentrum der Galiziendeutschen. Abendessen und Übernachtung in Stanislau
3. Tag
Czernowitz
Nach dem reichhaltigen Frühstück – auch unsere Hotels in der Ukraine bieten alle exzellente, sehr reichhaltige Frühstücksbuffets – verlassen wir Stanislau und fahren durch viel Brachland und kleine Orte, durch eher trostlose Weiten der Westukraine in das aus der tristen Umgebung herausragende Flächendenkmal Czernowitz, Hauptstadt der Bukowina und eine der – mit Blick auf Architektur, Kultur und Geschichte – faszinierendsten Städte Europas. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts noch ein Dorf mit unbefestigten Straßen und Holzhäusern, entstand hier unter der Herrschaft der Habsburger seit 1775 ein "Kleines Wien" am Pruth, mit vielen einzigartigen Attraktionen, die wir am Nachmittag bei einem Stadtrundgang kennenlernen. Beeindruckende Kirchen zeugen von der religiösen und ethnischen Vielfalt der Stadtbewohner. Der imposante Ring mit dem Rathaus und beeindruckenden Bürgerhäusern, von dem die Herrengasse zum Wiener Café führt, das Theater, das jüdische Haus oder der heute zum Weltkulturerbe zählende riesige Backsteinbau der ukrainischen Universität, früher Residenz des orthodoxen Erzbischofs, zeugen vom Glanz der Habsburger Zeit. An vielen Häusern informieren mehrsprachige Gedenktafeln über die bedeutenden Bürger und Literaten der Stadt, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts hier besonders fruchtbare, einzigartige deutsch-jüdische Kultursymbiose in der "heimlichen Literaturhauptstadt Europas", in der "die Straßen mit Rosensträußen gefegt wurden" und in der es mehr Buchhandlungen gab als Bäckereien. Wir erreichen mittags unser Hotel und starten nach einer Mittagspause am frühen Nachmittag mit der Stadtführung. Anschließend ist noch Freizeit für eigene Erkundungen, zum Beispiel der Herrengasse mit ihren attraktiven Kaffeehäusern. Abendessen und Übernachtung in Czernowitz
4. Tag
Czernowitz
Im ersten Teil des Tages werden wir uns mit der jüdischen Vergangenheit der Stadt beschäftigen. Von der bewegenden Geschichte, den herausragenden kulturhistorischen Leistungen und dem tragischen Ende der einst mehrheitlich jüdischen Bevölkerung erfahren wir mehr bei einem Besuch des Jüdischen Hauses und dem mit fast 70 000 Gräbern riesigen jüdischen Friedhof am Rande der Stadt. Im alten jüdischen Viertel gab es vor dem Holocaust über 70 Synagogen und Bethäuser. Heute reicht eine kleine Synagoge für die sich allmählich wieder entwickelnde jüdische Gemeinde. Die anderen werden zweckentfremdet genutzt als Möbellager, Fabriken oder wie der ehemalige jüdische Tempel, das imposanteste jüdische Kirchengebäude der Stadt, umgebaut zum Kino. Dies besuchte einst auch Joseph Schmidt, einer der ersten großen Gesangsstars des 20. Jahrhunderts ("Ein Lied geht um die Welt"), von dem kaum einer weiß, dass er hier aus dem Herzen der Bukowina stammt. Nach einer ausführlichen Mittagspause lernen wir Paul Celan und Rose Ausländer sowie andere bedeutende Literaten aus Czernowitz bei einem kurzweiligen aber spannenden Vortrag in der Universität kennen. Das Abendessen nehmen wir in einem typischen ukrainischen Restaurant ein. Abendessen und Übernachtung in Czernowitz
5. Tag
Kolomeja/Lemberg (1)
Wir verlassen die Bukowina und fahren Richtung Lemberg. Station machen wir dabei im Huzulenmuseum in Kolomeja, das Ihnen eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, die Sitten und Gebräuche dieses in dieser Region beheimateten galizischen Volkstammes kennenzulernen. Anschließend fahren wir dann weiter nach Lemberg, wo wir unser Hotel beziehen und erste Informationen über die Stadt erhalten. Zur Orientierung starten wir am späten Nachmittag zu einem ersten lockeren Spaziergang in die nahe faszinierende Altstadt mit Freiheitsprospekt, Ring, Rathaus, vielen Kirchen, Plätzen und weiteren Attraktionen. Abschließend kehren wir in einem urigen Gasthaus zum Abendessen ein.
Übernachtung in Lemberg
6. Tag
Lemberg (2)
Nach dem Frühstück starten wir einen ausführlichen Rundgang durch die zum Welterbe gehörende historische Altstadt. Lemberg gilt unter Kennern als eine der schönsten Städte Europas. Einst von Deutschen an der Via Regia maßgeblich mit aufgebaut, gehörte Lemberg zum Reich der Kiewer Rus, zu Polen, zu Österreich und im 20. Jahrhundert lange zur Sowjetunion und heute zur unabhängigen Ukraine. Bis zur Vernichtung durch die Nazis herrschte hier eine in Europa einzigartige jüdische Hochkultur. Hier trafen und treffen sich zentrale europäische sowie fernöstliche Handelsstraßen und Einflüsse, die die Geschichte und Gegenwart der allmählich wieder aufstrebenden europäischen Metropole prägen. Die dreistündige Stadtbesichtigung erfolgt teilweise mit dem Bus und führt zum zentralen Platz der Freiheit, gekrönt von einem der schönsten Opernhäuser Europas, zum Ring mit dem imposanten Rathaus, zur mittelalterlichen Altstadt, drei Kathedralen und anderen Kirchen sowie zahlreichen weiteren Attraktionen. Über 150 000 Studenten geben der Stadt ein lebendiges, junges Antlitz inmitten reicher kulturhistorischer Bausubstanz. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Fakultativ wird eine Fahrt zum Volkskundemuseum angeboten, in dem auch für Ostgalizien typische, faszinierende Holzkirchen besichtigt werden können. Abends besteht die Gelegenheit zum Besuch einer Aufführung der Lemberger Oper.
Abendessen und Übernachtung in Lemberg
7. Tag
Lemberg (3)
Am nächsten Tag besuchen wir zunächst die malerisch über der Altstadt gelegene imposante Georgskathedrale der griechisch-katholischen Kirche unweit vom Hotel – ein Wahrzeichen von Lemberg. Auf den Spuren der Habsburger in Lemberg sehen wir dann unter anderem die Elisabeth-Kirche und den Bahnhof, das Potocki-Palais und weitere Attraktionen. Abschließend besuchen wir den bekannten Lytschakiwsky-Friedhof (Lützenhofer Friedhof), einer der größten Friedhöfe des Kontinents, mit imposanten Skulpturen und Denkmälern aus Jahrhunderten, die vom kulturhistorischen Reichtum der Stadt zeugen. Wir sehen das Grab von Ivano Franko, der von vielen als Vater der ukrainischen Nation angesehen wird, den Jungadler-Friedhof mit den gefallenen jungen polnischen und ukrainischen Soldaten der Kämpfe nach dem Ersten Weltkrieg. Der Nachmittag bleibt frei zur individuellen Erkundung der Gassen, Läden, Marktplätze, Museen, Parks, Cafés und Gasthäuser. Ein "Galizischer Abend" in einem urigen Lokal wird uns mit ukrainischer Kultur und Küche erfreuen. Abendessen und Übernachtung in Lemberg
8. Tag
Przemysl, Schloss Krasiszyn, Rzeszow
Nach dem Frühstück fahren wir über die Grenze Richtung Rzeszow, wobei wir zunächst nach einer Mittagspause in Przemysl zum nahen Schloss Krasiczyn fahren, der Perle der polnischen Renaissance. Dort erhalten wir eine Führung durch das malerische Magnatenschloss mit seinem beeindruckenden Innenhof, den vier besonderen Basteien und einer atemberaubenden Kapelle sowie einem großen Park mit besonderen Bäumen. Anschließend fahren wir weiter nach Rzeszow, wo wir vor dem Abendessen bei einem lockeren Rundgang die attraktive Innenstadt kennenlernen. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow
9. Tag
Heimfahrt über Magnatenschloss Plawniowitz
Auf der Rückfahrt machen wir in Oberschlesien eine größere Pause zur Besichtigung des Schlosses der oberschlesischen Magnatenfamilie von Ballestrem in Plawniowitz bei Gleiwitz. Anschließend fahren wir zurück nach Deutschland, wo wir am Abend die Ausgangsorte erreichen.

- Programmänderungen vorbehalten -
Siehe Angebot
Europa-Akademie

Europa-Akademie

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im Schlosshotel Groß Breesen bei Breslau
EZZ
250.00€
Preis
1 250,00 €
Datum:
Neuer Termin vom 19. bis 27. April 2021
Leistungen:
  • Tagungsleitung Alfred Theisen
  • Busfahrt ab/an Görlitz oder Breslau Hbf.
  • 8x Übernachtung im *****Schlosshotel Groß Breesen/Brzeźno
  • Halbpension (Frühstück/Abendessen)
  • Besuch des Nationalen Musikforums
  • alle Ausflüge, Eintritte und Vorträge laut Programm
  • Rundum-Betreuung durch SenfkornReisen Alfred Theisen
  • Sicherungsschein des Reiseveranstalters

Mittagessen sowie Getränke sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reiseleitung:
Izabela Liwacz, Alfred Theisen
Abfahrt:
Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
20 Personen
1. Tag
Anreise, Führung durch das Schlosshotel, Begrüßungsabend mit Abendessen
2. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir nach Breslau und besuchen das Musem zur jüngeren Geschichte Polens mit spannenden Einblicken in den antikommunistischen Widerstand der 1980er Jahre. Anschließend fahren wir zum Oppenheim-Haus am Salzmarkt, das sich zu einem wichtigen Zentrum schlesischer Kultur- und Begegnungsarbeit entwickelt hat. Der Vorstellung des erst vor zwei Jahren eröffneten Oppenheim-Hauses folgt eine Begegnung mit einem Vertreter des Europa-Forums, einer Vereinigung von deutschen und polnischen Unternehmern. Auf dem Weg zum Groß Breesen sehen wir die Jahrhunderthalle, die seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Nach dem Abendessen ist ein Gesprächsabend mit dem aus Ostgalizien stammenden Germanisten Prof. Dr. Marek Hałub über Deutschland und Schlesien aus der Sicht eines polischen Germanisten.
3. Tag
Diesen Tag beginnen wir mit einem Vortrag von Prof. A. Marek Sadowski über den Zwist der slawischen Brüder Weißrussland, Ukraine und Russland, der die Zukunft Europas belastet und dessen historische Hintergründe vielen Deutschen unbekannt sind. Am Nachmittag findet ein Treffen mit Prof. Arno Herzig, der seine neuste Publikation über Reformation, Judentum und Universität in Hinblick auf Breslau vorstellt. Am Abend wird eine Gesprächsrunde mit Dr. Rafał Dutkiewicz stattfinden, der von 2002 bis 2018 Stadtpräsident von Breslau war und 2017 mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet wurde. 2019 sprach er im Deutschen Bundestag zum Volkstrauertag. Sein Lebensweg in der kommunistischen Zeit, der kometenhafte Aufstieg Breslaus während seiner Amtszeit zu einer der faszinierendsten Metropolen Europas, die aktuelle politische Entwicklung in Polen und die deutsch-polnische Verständigung werden Themen sein.
4. Tag
Am Morgen machen wir uns auf den Weg nach Oberschlesien. Wir fahren zuerst nach Neisse. Das "Schlesische Rom", wie die Stadt wegen der vielen Kirchen genannt wird, brauchte mehrere Jahrzehnte, um sich von den Zerstörungen des Jahres 1945 zu erholen. Heute machen die spannende Geschichte, die erhaltenen und die aus den Trümmern aufgebauten Baudenkmäler die Stadt an der Glatzer Neiße wieder zu einem Pflichtpunkt für alle, die den südlichen Teil der Region besuchen. Nach der Besichtigung besuchen wir den Bischofshof, wo wir einen kleinen Mittagsimbiss zu uns nehmen können. Anschließend geht es weiter durch Wohngebiete der deutschen Minderheit zum Schloss Groß Stein (Kamień Śląski). Nach der Besichtigung des Schlosses treffen wir uns mit dem ehemaligen Erzbischof der Diözese Oppeln, Alfons Nossol, einem Brückenbauer zwischen Polen und Deutschland und einem tatkräftigen Mittler zwischen den Konfessionen. Danach fahren wir zu unserem Hotel zurück.
5. Tag
Am Morgen fahren wir nach Breslau, wo wir mit einer Führung beginnen. Die Hauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien zählt zu den aufregendsten Metropolen in Ostmitteleuropa. Im Zweiten Weltkrieg zu 75 Prozent zerstört, wurde sie nach 1945 wiederaufgebaut. Noble Restaurants, schicke Boutiquen und pulsierende große, moderne Einkaufszentren künden vom rasanten Boom der letzten Jahre. Wir machen einen ersten Stadtrundgang, bei dem wir den großen Ring mit dem faszinierenden Rathaus und vielen weiteren Attraktionen, das jüdische Viertel, das Königsschloss und die Schweidnitzer Straße mit der Oper kennenlernen. Nach der Mittagspause starten wir den zweiten Teil der Stadtführung mit der Universität, Ossolineum, Sand- und Dominsel. Nach dem Abendessen in einem Restaurant in der Breslauer Altstadt ist ein musikalischer Abend im Nationalen Musikforum geplant.
6. Tag
Am heutigen Tag referiert der Autor und Lektor Helmut Braun über das faszinierende Czernowitz, Hauptstadt der Bukowina und der europäischen Literatur. Er enthüllt vor uns die bewegte Vergangenheit und schwierige Gegenwart der Stadt, die ihre kulturellen Wurzeln wiederentdeckt und sich um einen Brückenschlag nach Westeuropa bemüht. Wir entdecken am Nachmittag auch die literarischen Spuren der Heimatstadt von Paul Celan, Rose Ausländer und anderen namhaften Autoren aus der heimlichen Literaturhauptstadt Europas, deren einzigartige Dichtkunst wir bei einer Lesung mit Helmut Braun kennenlernen. Am Samstagabend findet eine lockere Begegnung mit Breslauer Neubürgern statt, die über ihre Erfahrungen berichten.
7. Tag
Am Morgen wird Interessenten eine Fahrt nach Breslau angeboten, wo auch deutschsprachige Gottesdienste besucht werden können. Es besteht reichlich Zeit für eigene Erkundungen der Breslauer Innenstadt rund um den belebten Ring. Nachmittags können Interessierte das Stadtmuseum besichtigen, die eine spannende Ausstellung über die 1000-jährige Geschichte der Stadt Breslau zeigt. Auch der Abend steht zur freien Verfügung und bietet Gelegenheit, in geselligen Begegnungen neue persönliche Kontakte zu vertiefen.
8. Tag
Am Vormittag treffen wir im Königsschloss. Dr. Maciej Łagiewski, Direktor des Städtischen Museums und Autor vieler Breslau-Bücher wird für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Nach einer individuellen Mittagspause treffen wir uns in userem Hotel sprechen wir mit Jürgen Liminski, freiem Publizist, ehem. Redakteur "Die Welt" und "Deutschlandfunk" über Deutsche und Franzosen, damals und heute. Bei einem Abendessen mit dezenter musikalischer Umrahmung wird dann die Europa-Akademie ausklingen.
9. Tag
Nach dem Frühstück verlassen wir das Schlosshotel und besuchen auf dem Weg nach Breslau noch das Kloster Trebnitz mit dem Hochgrab der heiligen Hedwig in der Klosterkirche. 12.00 Uhr: Ankunft in Breslau und Heimreise

- Programmänderungen vorbehalten -
im Schlosshotel Groß Breesen/Brzeźno bei Breslau
Wir bieten wunderbare Tage der Begegnung, Information und Behaglichkeit im komfortablen Schlosshotel Groß Breesen bei Breslau. Einen Schwerpunkt bilden ausführliche Besuche in Breslau, bei denen Attraktionen und Akteure der schlesischen Metropole vorgestellt werden. Dabei besteht reichlich Freizeit für eigene Erkundungen. Ausgewiesene Experten und Zeitzeugen erläutern in Gesprächen historische, kulturelle sowie ost- und europapolitische Fragen. Exkursionen führen zu kulturhistorischen Stätten in Nieder- und Oberschlesien. Erleben Sie unvergessliche Stunden mit Erzbischof Alfons Nossol, Dr. Rafał Dutkiewicz, Dr. Maciej Łagiewski, Prof. Dr. Marek Hałub, Jürgen Liminski, Prof. Marek A. Sadowski und dem Czernowitz-Kenner Helmut Braun sowie spannende Exkursionen, Musik und Literatur in exklusiver Runde.
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Frühling in Polen

Frühling in Polen

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EZZ
140.00€
Preis
1 150,00 €
Datum:
vom 23. bis 30. Mai 2021
Leistungen:
  • Busreise
  • 7 x Übernachtung/Frühstück in 4-Sterne-Hotels und Schlosshotels
  • 7 x Abendessen
  • alle Stadtführungen, Eintritte und Ausflüge laut Programm
  • Insolvenzversicherungsschein des Reiseveranstalters
  • Rundum-Betreuung durch SenfkornReisen

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.
 

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Berlin, Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
15 Personen
Anmeldeschluss:
31 März 2021
Programm PDF -
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1. Tag
Wir starten von Berlin und beginnen das Programm in Stettin (Szczecin). Stettin als interessantes touristisches Ziel wird bei dieser Reise gewissermaßen auch zum Tor zur ebenso spannenden polnischen Landschaft mit ihrer prachtvollen Symbiose von Natur und Architektur. Die alte, traditionsreiche Hansestadt, ein ehemaliger Hafen von Berlin und eine der Keimzellen der Gewerkschaft "Solidarność" präsentiert sich heute dem Besucher als eine wunderschöne Stadt, deren Zentrum aus rekonstruierten historischen Bauten und neuen, bunten, historisierenden Gebäudeensembles besteht. Am Nachmittag machen wir einen erholsamen Halt am Nordufer des Madüsee (Jezioro Miedwie) am Rande einer großen Waldfläche, der Gollnower Heide (Puszcza Goleniowska). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich die Umgebung zu einem beliebten Ausflugsort von Stettiner und Stargarder Bürgern. Nach dem Spaziergang am Ufer des Sees in Moritzfelde (Morzyczyn) fahren wir weiter nach Mehrenthin (Mierzęcin). Das am Rande des Drage-Nationalparks (Drawienski Park Narodowy) gelegene Schloss ist ein ausgedehntes Gut, das mit viel Sorgfalt und Leidenschaft renoviert wurde. Der nahe Weinberg, der Weinbetrieb und der Weinkeller unterscheiden Mehrenthin von vielen anderen Burgen und Schlössern. Auf einer Fläche von fast sieben Hektar werden hier 19 Rebsorten angebaut. Die Weine aus dieser Gegend werden dank der Erfahrung und Leidenschaft der hiesigen Önologen oft mit Preisen ausgezeichnet. Übernachtung in Stettin
2. Tag
Den Tag beginnen wir mit einem Ausflug zum Nationalpark Drage. Der Name bezieht sich auf den Fluss Drage. Die Landschaft des Parks wurde von einem Gletscher und dessen Schmelzwasser während der Eiszeit geformt. Am Ufer des Sees Ostrowiec – dem größten See des Nationalparks − machen wir ein Picknick. Übernachtung in Stettin
3. Tag
Nach einem reichhaltigen Frühstück fahren wir nach Posen (Poznań). Das über 750-jährige Posen ist heutzutage ein dynamisches Wirtschafts-, Messe- und Kulturzentrum des Landes. Auf der malerisch von Warta und Cybinia umflossenen Dominsel residierten einst die ersten Herrscher des Landes, in der Krypta der Kathedrale ruhen ihre Gebeine. In einem neuen Infozentrum wird multimedial und sehr anschaulich die Geschichte der Stadt von den frühesten Siedlungen der Steinzeit über die Entstehung des ersten Bistums Polens bis zur Gegenwart erzählt. Die historische Altstadt um den Alten Markt ist das Schmuckstück von Posen. Das um 1550 auf dem Platz errichtete Rathaus zählt zu den schönsten Renaissancebauten Mitteleuropas. Täglich um 12 Uhr öffnen sich die Türen der Rathausuhr. Heraus springen die berühmten Posener Böckchen. Wahrzeichen der Stadt. Liebevoll sanierte Bürgerhäuser, mittelalterliche Krämerläden und die klassizistische Hauptwache verleihen dem Platz einen unvergleichlichen Charme. Viele junge Leute bevölkern die Altstadt mit ihren unzähligen Kneipen, Cafés und Restaurants, denn fast ein Viertel der Bevölkerung sind Studenten. Auf dem Gelände der aus dem 19. Jahrhundert stammenden Hugger-Brauerei im Stadtzentrum entstand vor einigen Jahren das Einkaufs-, Freizeit- und Kulturzentrum "Stary Browar", das für seine Architektur und seine einzigartige Symbiose von Kunst und Kommerz mit zahlreichen Preisen bedacht wurde. Die Zeit am Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abschließend treffen wir uns zum Abendessen in einem urigen Gasthaus am Ring. Übernachtung in Posen
4. Tag
Wir fahren nach dem Frühstück nach Lagow (Łagów). Die Ortschaft Lagow liegt in der Woiwodschaft Lebus/Lubuskie auf dem Gebiet der Lagower Seeplatte, nur 50 km von der deutschen Grenze entfernt. Das durch die Natur außergewöhnlich reich beschenkte Lagow zählt zu den schönsten Orten des Lebuser Landes. Weit vom Stadtlärm und abseits von verstopften Straßen kann man hier die Schönheit der Natur genießen und sich gut erholen. Auf einer künstlich angelegten Halbinsel zwischen den Seen Tschetschsee/"Trześniowskie"/ und Lagower See/"Łagowskie" steht die von einer hohen Mauer umgebene Johannitenburg. Die Burganlage geht auf mittelalterliche Ursprünge zurück. Es existierte hier eine Grenzburg mit einer kleinen Siedlung. Das Gebiet verblieb bis zur Mitte des 13. Jhs. im polnisch-piastischen Hoheitsgebiet des Herzogtums Schlesien. Gegenwärtig befindet sich im Schloss ein Hotel. Eine wahre Zierde des Schlosses bildet der verglaste Innenhof, der von wildem Wein bewachsen ist. Das Schloss wurde romantisch in die hügelige Landschaft eingebettet. Nach der Besichtigung des Schlosses und der Mittagspause machen wir einen Verdauungsspaziergang am Ufer des Sees. Von dort fahren wir nach Grünberg (Zielona Góra), wo wir in Palmenhaus eine Kaffeepause einlegen. Von dort fahren wir zum Schlosshotel nach Wichelsdorf (Wiechlice) bei Sprottau (Szprotawa), wo wir zum Abendessen erwartet werden und die nächsten Nächte verbringen. Übernachtung in Wichelsdorf
5. Tag
SPA Tag in Schloss Wichelsdorf
6. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir nach Grünberg. Wir fahren an Freystadt (Kożuchów) vorbei. Dort befindet sich eine sog. Gnadenkirche. Freystadt zählte zu den sechs schlesischen Städten, denen in der Altranstädter Konvention 1707 das Recht zur Errichtung einer evangelischen Gnadenkirche gewährt wurde, die zwei Jahre später als Gnadenkirche zum Weinberg Jesu errichtet wurde. Anfang der 1970er Jahre wurde sie abgetragen.

In Günthersdorf (Zatonie) besuchen wir eine frisch sanierte Parkanlage, wo sich die Ruinen des Schlosses der Saganer Herzogin Dorothea von Sagan befinden. Sie ließ ein Mezzanin aufstocken und vor das Satteldach eine Attika setzen. Der Entwurf für den während ihrer Herrschaft angelegten Landschaftspark stammt vom Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné. Der Park wurde im 19. Jahrhundert um das Waldgebiet im Osten erweitert und nach Dorotheas Schwester Pauline von Sagan als "Johannen-Wiese" benannt.

Wir besuchen ein nahegelegenes Weingut und haben die Gelegenheit, den hiesigen Wein zu kosten.

Von dort fahren wir nach Grünberg (Zielona Gora). Dank des günstigen Klimas ist Grünberg der am weitesten nördlich gelegene Weinort Europas. Bis ins 13. Jahrhundert reicht die Tradition des Weinbaus zurück. Im 19. Jahrhundert begann man hier den ersten deutschen Sekt herstellen. Wir machen einen erholsamen Rundgang durch die Stadt.
7. Tag
Zum Tagesanfang begeben wir uns auf die Reise zum malerisch gelegenen Schloss Klitschdorf bei Bunzlau. Danach machen wir einen erholsamen Spaziergang in Bunzlau, anschließend eine individuelle Mittagspause. Die nächste Station steht im Zeichen des Mittelalters: Schlesiens wohl älteste Burg Lehnhaus (Lenno) und das benachbare Schloss hoch über dem Bober. Der Besuch des Wohnturms in Boberröhrsdorf (Siedlęcin) mit seinen einzigartigen Wandmalereien komplettiert einen abwechslungsreichen Tag. Wir fahren wieder zum Schloss Wichelsdorf/Wiechlice zurück.
8. Tag
Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise nach Berlin an.

– Programmänderungen vorbehalten –
Siehe Angebot

Wir organisieren für Sie zuverlässig und komplett (Bus, Hotel etc.) Ihre Reise, Ihr Heimattreffen, Ihr Familientreffen, in Schlesien (von Görlitz bis Kattowitz) Gerne machen wir Ihnen ein Angebot

Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, +49 3581 400520
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