Tel. +49 3581 400520

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VORSCHAU 2021

Wir organisieren Ihre Polen- und Schlesienfahrten Familienfeiern (Hochzeiten), Betriebsfeste und Konferenzen.

11. bis 14. Februar

4 Tage Winterfreizeit für Familien mit Kindern im Hotel Norweska Dolina im Riesengebirge

16.bis24.März

Winter-AkademieimSchlosshotelWichelsdorf (Informationen,Begegnungen, Exkursionen, Erholung)

27. bis 31. März

Schlesische Bäderreise (mit Bad Flinsberg, Bad Warmbrunn und Glatzer Bergland)

9. bis 15. April

Frühling in Niederschlesien

17. bis 25. April

Lemberg und Czernowitz (Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina)

6. bis 17. Mai

Flugreise nach Georgien und Armenien

2. bis 8. Juni

Romantische Bergwelt – Riesengebirge und Glatzer Bergland

12. bis 20. Juni

Busreise nach Weißrussland

8. bis 15. Juli

Flugreise nach Moldawien und Odessa

7. bis 15. August

Slowakei – unbekanntes Herz Europas

3. bis 12. September

Flugreise nach Usbekistan

19. bis 27. September

Attraktionen Ostpolens mit Lemberg

23. bis 30. Sept.

Wunderbares Schlesien - Busreise ab Hannover und Braunschweig

2. bis 10. Oktober

Lemberg und Czernowitz (Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina)

16. bis 22. Oktober

Adelssitze in Niederschlesien

13. November

„Schlesien heute-Ball“ auf Schloss Wichelsdorf

TOP Silvesterangebote 2021/2022

Brüderstraße 13, 02826 Görlitz, +49 3581 400520

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Sehr geehrte Damen und Herren,
das Abenteuer Corona liegt hinter uns. Alles lockert sich und Grenzen fallen wieder. Weltreisen werden wohl 2020 kaum noch stattfinden. Umso mehr lockt die schöne Welt vor der Haustür: Endlich können wir Ihnen wieder ab Juli 2020 unsere exklusiven Reisen nach Schlesien, Böhmen, ganz Polen und Tschechien anbieten.

Dabei haben wir eine ganze Reihe von neuen Angeboten vorbereitet: 
Neu sind dabei viele kurze Trips übers Wochenende Richtung Görlitz, Breslau, ganz Schlesien und Nordböhmen, Polen, Tschechien und der Slowakei mit dem Zipser Land und der hohen Tatra.

Neu sind viele TOP-Angebote von attraktiven Schloss- und Luxushotels, die über uns gebucht werden können. 
Neu ist unser Kleinbus mit dem wir komfortable, nach Ihren Wünschen vorbereitete Fahrten für Freundeskreise und Familien von fünf bis sieben Personen anbieten. 

Weitere Angebote sind in Vorbereitung, über die wir auf dieser homepage und über unseren Newsletter informieren werden.
Aber auch alle übrigen Reiseziele zum Beispiel auch Lemberg, Minsk, Odessa, Georgien oder Moldawien können wir ab sechs Personen organisieren.

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf unsere Europa-Akademie, die unter dem Motto „Bildung, Begegnung und Behaglichkeit“ im Schlosshotel Groß Breesen bei Breslau vom 2. bis 10. November 2020 stattfinden wird und auf den deutsch-polnischen „Schlesien heute“-Ball auf Schloss Wichelsdorf am 14. November 2020.

SenfkornReisen ist kein Konzern, aber ein erfahrener Familienbetrieb. Wir bemühen uns, Ihnen durch eine zuvorkommende Reiseleitung, eine gute Information, reichlich Freizeit, behagliche Hotels, gutes Essen, kulturelle Impressionen sowie authentische und gesellige Begegnungen wunderbare Tage zu gestalten, die Ihnen lange in bester Erinnerung bleiben. Dazu gehört, dass sowohl die Busfahrten wie auch Stadtführungen durch städtebauliche Perlen und Metropolen in unseren östlichen Nachbarländern stets durch erholsame Pausen aufgelockert werden. 
Entdecken Sie mit uns die Sehenswürdigkeiten und die spezifische Identität dieser alten Kulturlandschaften, ihre beeindruckende Architektur, ihre bewegende Geschichte und ihre wunderbaren Menschen.

Wochenende im ****Schlosshotel Wichelsdorf/Wiechlice bei Sprottau

(1 Autostunde von Görlitz entfernt)
Email*
Telefon
Reisende - 1. Person*
Geburtsdatum
Reisende - 2. Person
Geburtsdatum
Adresse
Weitere Wünsche
Reise-Versicherung
(Eine Reiserücktritt-Versicherung wird dringend empfohlen.)
Reiserücktritt-Versicherung
mit Selbstbeteiligung (20%)
ohne Selbstbeteiligung
Rundum-Sorglos-Schutz
mit Selbstbeteiligung (20%)
ohne Selbstbeteiligung
Meine Buchungswünsche:
Doppelzimmer
Einzelzimmer
Getrennte Rechnung bei zwei Reisepartnern
ja
nein
Akzeptiert*

Ich habe die AGB's gelesen:

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass es zu einer verbindlichen Buchung kommt, wenn die von Ihnen angefragte Reise verfügbar ist. Nach Erhalt Ihrer Buchungsanfrage überprüfen wir unsere Kapazitäten und senden Ihnen bei Verfügbarkeit eine Buchungsbestätigung per Mail zu. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung Ihrer Anfrage im Rahmen unserer Reisebüro-Öffnungszeiten erfolgt und demnach eine unmittelbare Rückmeldung nicht immer möglich ist. Wir sind bemüht Ihren Buchungswunsch schnellstmöglich zu bearbeiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

 

Diese  Reiseanmeldung ist ohne Unterschrift verbindlich.  Die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters, die unter www.schlesien-heute.de, Senfkorn Reisen, eingesehen werden können, habe ich zur Kenntnis  genommen.  Hiermit  erkläre  ich,  dass  ich  für  die Verpflichtungen der von mir angemeldeten Reiseteilnehmer gegenüber dem Reiseveranstalter wie für meine eigene einstehen werde.

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Preis

Eine Person (Einzelzimmer) – 160,00€
Zwei Personen (Doppelzimmer) – 110,00 € p. P.

Info

Es ist möglich, Ihren Aufenthalt um einen weiteren Tag
zu folgenden Preisen zu verlängern:
- 1 Person – 70,00 Euro
- 2 Personen - 150,00 Euro
- 3 Personen – 110,00 Euro
- Kind von 5-10 Jahren im Zustellbett – 15,00 Euro
- Zustellbett für eine Person über 10 Jahre – 25,00 Euro

Senfkorn Reisen - Alfred Theisen
Brüderstraße 13, 02826 Görlitz
Tel. (03581) 40 05 20, Fax (03581) 40 22 31
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Info

Info

Wir bieten folgende Sicherungsmaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie:
• Das Gebäude befindet sich weit entfernt von städtischen Zentren
• Schlosshotel Wichelsdorf arbeitet gemäß den geltenden Hygienevorschriften
• Die Restauranträume sind ozonisiert und werden regelmäßig belüftet
• Jedes Zimmer hat einen eigenen Ozonator
• Die Einrichtung bietet eine persönliche Desinfektion für die Gäste
• Das Restaurant arbeitet gemäß den geltenden Richtlinien des Ministeriums und der WHO
• Entspannungsraum im Palast-SPA
• Kostenloser Verleih von Fahrrädern und Sportgeräten
• Teich mit Wasserausrüstung
• Über 200 m2 Spielzimmer für Kinder
• Sandstrand
• Liegestühle und Hängematten im Schlosspark
• Strandfußballplatz
• Nordic-Walking-Ausrüstung
• WLAN in der gesamten Einrichtung
• gratis Parkplätze

* Getränke zum Abendessen werden extra berechnet

Limitiertes Angebot
Das Hotel behält sich das Recht vor, die Preise sowie die Programm- und Paketkomponenten zu ändern.
Mit Ihrer Reservierung akzeptieren Sie die Hotelbestimmungen

PAKET BEINHALTET:

  • 2 Nächte in komfortablen Zimmern im ****Schlosshotel Wichelsdorf (für zusätzlich 25,00 Euro pro Nacht und Person ist eine Unterkunft direkt im Schloss möglich)
  • Frühstück von 7.00-10.30 Uhr
  • 15% Rabatt auf SPA-Behandlungen
  • Benutzung des Schwimmbades und der Sauna
  • Eine Person (Einzelzimmer) – 160,00 Euro 
  • Zwei Personen (Doppelzimmer) – 110,00 Euro pro Person

Es ist möglich, ein Drei-Gänge-Menü für 16,00 Euro / Person zu buchen

ZUSÄTZLICH DIENSTLEISTUNGEN (nicht im Preis enthalten):

  • Bowling
  • SPA-Behandlungen 
  • Kajaks
  • Möglichkeit, gegen eine zusätzliche Gebühr einen Ganztagesausflug in das Riesengebirge zu organisieren - nach vorheriger Benachrichtigung über die Teilnahme und einer Gruppe bis 8 Personen.

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Andere Reisen

Georgien – Armenien

Georgien – Armenien

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EZZ
250.00€
Preis
1 890.00€
Datum:
03.–14.09.2020
Leistungen:
  • Hinflug ab Breslau über Warschau nach Tbilisi
  • Rückflug ab Jerewan über Warschau nach Breslau
  • Transfer von Görlitz nach Breslau und zurück
  • 11 Übernachtungen in landestypischen 3- bis 4-Sterne Hotels
  • 11 x Frühstücksbuffet
  • 11 x Abendessen
  • Rundum Betreuung durch Senfkorn Reisen
  • deutschsprachige Reiseleitung vor Ort
  • Weinprobe
  • Ararat-Armenian-Brandyprobe
  • Alle Eintritte, Ausflüge und Stadtführungen laut Programm

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
15 Personen
1. Tag
Anreise nach Georgien
Sie werden am Nachmittag von Görlitz aus nach Breslau zum Flughafen transferiert. Der Flug geht am Vorabend ab Breslau nach Warschau. Mit einem Zwischenstopp in Warschau fliegen wir weiter nach Tbilisi wo wir am frühen Morgen ankommen werden.
2. Tag
Tbilisi
In Tbilisi werden wir durch die deutschsprachige Reiseleiterin vor Ort begrüßt und fahren zu einer ausführlichen Ruhepause zum Hotel. Am späten Vormittag starten wir nach einem reichhaltigen Brunch zur Besichtigung der wunderschönen Hauptstadt Georgiens: der Kathedrale Zminda Sameba, der mächtigen Nariqala-Festung (4. Jh.), die an das Regime arabischer Emire erinnert, der orthodoxen Kirchen Anchiskhati (5.-6. Jh.), Metechi (13. Jh.), Sioni Kathedrale (12.-13. Jh.), der Schwefelbäder im ältesten, 1500-jährigen Stadtteil Abanotubani, und der bekannten Badeanstalt Orbeliani (19. Jh.). Fahrt mit der Gondel, um das Panorama zu bewundern, später Spaziergang zur Monumentalstatue Kartlis Deda – Mutter Georgiens (20. Jh.) sowie zur Altstadt, die mit ihren vielfältigen Kirchen begeistert: unmittelbar nebeneinander stehen eine armenische Kirche, eine Synagoge und eine Moschee. Der Spaziergang führt weiter zu dem Stadtteil, in dem sich die meisten Kaffeehäuser und Restaurants befinden. Hier kann man köstliches Eis essen, Geschenke, Andenken oder Volkstrachten kaufen und auch die örtliche Küche probieren. Danach gibt es eine Kaffeepause und Zeit zur freien Verfügung. Nach dem Abendessen kann man einen Spaziergang auf der Flaniermeile Rustaweli-Allee machen. Übernachtung in Tbilisi
3. Tag
Kazbek
Fahrt in den Norden über die Georgische Heerstraße. Der weitere Weg führt in Serpentinen immer höher, bis nach Stepantzminda, zu einem erloschenen Vulkan, dem dritthöchsten Berg Georgiens – Kazbek (5.047 m hoch). Mit Geländewagen geht die Fahrt zur hoch über der Stadt (2.170 m) gelegenen Kirche Zminda Sameba (14. Jh.), in der Ferne ist der schneebedeckte Berggipfel zu sehen. Übernachtung in Tbilisi
4. Tag
Kutaissi
Fahrt nach Kutaissi. Besuch der Perle der Baukunst, der früheren Hauptstadt von Iberien im Kaukasus – Mtzheta. Hier gibt es Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, die durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Weiterfahrt zur orthodoxen Kirche Jvari (6.-7. Jh.) über eine steile Straße. Von hier aus hat man eine wunderbare Sicht auf die Stadt und die zwei Hauptflüsse Georgiens – Kura und Aragwi, die an dieser Stelle ineinander münden. Nach der Besichtigung Kaffeepause sowie freie Zeit, mit der Möglichkeit Andenken zu kaufen. Weiterfahrt nach Kutaissi. Auf beiden Seiten der Schnellstraße befinden sich die von der georgischen Caritas erstellten Häuschen für Geflüchtete aus Abchasien und Südossetien. Die Fahrt erfolgt vorbei an Plätzen, wo sich im Jahr 2008 die Kriegsfront befand. Der Weg führt durch den Surami-Tunnel in Richtung Kutaissi, einem der ältesten, städtebaulichen Komplexe der Welt (8. Jh. v. Chr.). In den Zeiten des antiken Griechenlands war der Ort als Ai bekannt. Jason war hier mit den Argonauten auf der Suche nach dem Goldenen Vlies, wobei die nahe gelegenen Höhlen Zuflucht für Prometheus und das den olympischen Göttern gestohlene Feuer waren. Nach der Besichtigung Abendessen und Zeit zur freien Verfügung. Optional Spaziergang zum Stadtzentrum mit Besichtigung des Theaters, der Oper und des Springbrunnens mit Reproduktionen der 5.000-jährigen Skulpturen, die in Georgien gefunden wurden. Übernachtung in Kutaissi
5. Tag
Batumi
Weiterfahrt nach Batumi - Besichtigung der Hafenstadt Batumi liegt auf einer flachen Halbinsel nahe der Mündung des Flusses Tschorochi in das Schwarze Meer. Die Stadt wird von steilen Hügelketten eingeschlossen, die im Vorfeld des Kleinen Kaukasus liegen. Die Vororte der Stadt mit alten Holzhäusern und Plattenbau-Siedlungen wurden in die Hügel hinein gebaut, während die Altstadt an das Meer grenzt. Nach dem Bezug des Hotels und individueller Mittagspause machen wir einen Spaziergang am 800 Meter langen palmengesäumten Primorski-Boulevard am Strand des Schwarzen Meeres. Dort reihen sich Paläste und Spielbanken US-amerikanischer Hotelkonzerne aneinander. Die Terrassenanlage an der Steilküste bietet spektakuläre Ausblicke über die Bucht von Batumi. Im Juli 2007 wurde auf dem Freiheitsplatz im Zentrum der Altstadt von Batumi das Medea-Denkmal eingeweiht. Es erinnert an die berühmte griechische Sage vom Goldenen Vlies und symbolisiert zugleich Georgiens historischen Anspruch auf diesen Teil der Schwarzmeerküste. Übernachtung in Batumi
6. Tag
Batumi
Je nach Wetterlage besuchen wir nach dem Frühstück den botanischen Garten, der sich ein bisschen außerhalb des Zentrums befindet oder besuchen wir das Kunstmuseum, das sich auf zwei Etagen Gemälde georgischer Maler befinden. Wir können dort die Werke von Pirosmani, Kakabadze oder Gudiaszwili bewundern. Danach sehen wir uns von außen die Staatliche Universität, die im Park des 6. Mai liegt, an. Der Park ist eine gemütliche Oase, die Ende des 19. Jhs. von dem deutschen Landschaftsgärtner Ressler und dem Franzosen A´Alphonse gestaltet wurde. Auf dem Gelände befinden sich den Nuri-Geli-See und das neu gestaltete und 2011 wiedereröffnete Delphinarium. Der spätere Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Batumi
7. Tag
Martwili Canyon
Rückfahrt nach Tbilisi Unterwegs individuelle Mittagspause in Martwili Canyon. Über Millionen von Jahren hat der Abascha-Fluss eine prächtige Schlucht in Kalksteinfelsen geschaffen, die eine Tiefe von 40 Metern erreichen, mit Schluchten, Höhlen und Wasserfällen. Die Gesamtlänge des Canyons beträgt einen km. Im Canyon wurden Fossilien von Dinosauriern gefunden. Nach der dort geplanten Mittagspause fahren wir nach Tbilisi zurück. Übernachtung in Tbilisi
8. Tag
Kachetien - Bodbe Kloster - Sighnaghi
Tagesausflug in den Osten. Besuch des-Bodbe Klosters. Danach Besichtigung „der Stadt der Liebe“, Sighnaghi. Wir werden den einheimischen Wein verkosten und den Weinkeller besichtigen. Übernachtung in Tbilisi
9. Tag
Armenien - Jerewan
Überfahrt nach Armenien am Grenzübergang in Sadakhlo. Unterwegs Besichtigung der Klosteranlagen Haghpat (10. Jh.) und Sanahin (10. Jh.). Weiterfahrt nach Jerewan. Übernachtung in Jerewan
10. Tag
Kloster Chor Virap - Jerewan
Am Anfang der Armenien-Rundreise unternehmen wir eine Exkursion zum Kloster Chor Virap (7. Jh.), wo sich eine wunderschöne Aussicht auf den Berg Ararat (5.137 m ü.M.) bietet. Der Legende nach wurde hier Gregor der Erleuchter 13 Jahre lang in einer Höhle für die Verbreitung des christlichen Glaubens gefangen gehalten. Zum Abschluss des Tages Besichtigung der Hauptstadt dieses kleinen, dreieinhalb Millionen Einwohner zählenden Staates: vom Platz der Republik über den Bahnhofsplatz, den Boulevard bis zum Achtanak-Park (Park des Sieges). Ein unvergessliches Erlebnis bietet die Aussichtsplattform, von der die Stadt und der Berg Ararat zu sehen sind. Danach folgen der Treppenkomplex Kaskade, Maschtoz-Allee, Stadtverwaltungsgebäude, ein Sport- und Konzertzentrum, Präsidentenresidenz, Parlamentsgebäude sowie der Theaterplatz. Im Anschluss Zeit zur freien Verfügung. Übernachtung in Jerewan
11. Tag
Kloster Geghard
Fahrt nach Garni, einer Festung aus dem 1. Jh. v. Chr. Hier befindet sich auch ein einzigartiges Denkmal der antiken armenischen Architektur: ein Tempel zu Ehren des Sonnengottes Mithras. Später Ankunft im Kloster Geghard, das im 4. Jh. in den Fels gehauen wurde. Die Klosteranlage wurde vom Heiligen Gregor, dem Erleuchter, gegründet. Hier befinden sich Reliquien der Heiligen Andreas und Johannes sowie die Heilige Lanze, die für eine Reliquie der Passion Christi gehalten wird. Rückkehr nach Eriwan. Besuch des Betriebes, der den weltberühmten armenischen Weinbrand Ararat produziert, wo die Produktionsschritte gezeigt werden und wo man den Geschmack und das Aroma dieses goldenen Tranks kennenlernen kann. Übernachtung in Jerewan
12. Tag
Rückreise
Rückkehrvorbereitungen, um 2.00 Uhr (nachts) Fahrt zum Flughafen, Abflug nach Breslau über Warschau. Wir landen in Breslau voraussichtlich um 8.30 Uhr. Görlitz erreichen wir gegen 11.00 Uhr.

- Programmänderungen vorbehalten-
Siehe Angebot
Attraktionen Ostpolens mit Lemberg

Attraktionen Ostpolens mit Lemberg

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EZZ
190.00€
Preis
1 390.00€
Datum:
vom 20. bis 28. September 2020
Leistungen:
  • Busreise
  • 8 x Übernachtung/Frühstück in landestypischen 3- bis 4-Sterne-Hotels
  • 7 x Abendessen
  • 1 x Galizischer Abend in Lemberg mit Musik und Speisen
  • alle Stadtführungen, Eintritte und Ausflüge laut Programm
  • Insolvenzversicherungsschein des Reiseveranstalters
  • Rundum-Betreuung durch SenfkornReisen

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Berlin und Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
20 Personen
Anmeldeschluss:
30.06.2020
Programm PDF -
Download
1. Tag
Sonntag, 20. September - Warschau
Wir fahren von Berlin und Görlitz mit Pausen nach Warschau, der pulsierenden Hauptstadt unseres Nachbarlandes. Wir starten nach einer Pause bei einer ausführlichen Stadtführung zu den sehenswertesten Plätzen im Zentrum der Hauptstadt Polens. Wir sehen das ehemalige jüdische Stadtviertel, besichtigen die Altstadt mit dem Königsschloss, beeindruckenden Kirchen und dem belebten Marktplatz mit seiner faszinierenden Architektur sowie weitere Attraktionen. Am Ende der Stadtführung werden wir in einem Altstadtrestaurant zu Abend essen, um das besondere Flair des sehr belebten Marktplatzes und seiner Umgebung genießen zu können. Übernachtung in Warschau
2. Tag
Montag, 21. September - Kazimierz Dolny und Kozlowka
Wir fahren nach dem Frühstück weiter Richtung Osten und erreichen nach gut anderthalb Stunden Kazimierz Dolny, etwa 40 Kilometer westlich von Lublin. Die kleine Stadt zählt nur rund 3 600 Einwohner, ist aber vor allem wegen ihrer historischen Altstadt eine in ganz Polen bekannte und beliebte Attraktion. Wir besichtigen beim Stadtrundgang die Pfarrkirche (1586–1589), mit manieristischer und barocker Ausstattung sowie einer der ältesten erhaltenen Orgeln Polens mit einer Umfassung aus Lärchenholz aus dem Jahre 1620, das Kloster aus dem 17. Jahrhundert, die Schlossruine aus dem 16. Jahrhundert sowie die vielen Bürgerhäuser und Getreidespeicher aus der Renaissance und dem Barock. Alle Bauten von Kazimierz wurden aus weichem örtlichem Kalkstein errichtet. Das leicht zu bearbeitende Material erlaubte eine phantasievolle Gestaltung der Fassaden, mit meist naiven Flachreliefs. Besonders faszinieren die Häuser zum Heiligen Nikolaus und zum Heiligen Christophorus sowie das um 1630 ebenfalls manieristisch umgebaute Celej-Patrizierhaus, in dem heute das Regionalmuseum eingerichtet ist. Anschließend machen wir eine individuelle Mittagspause. Danach fahren wir nach Kozlowka, wo wir uns eine ausgezeichnet erhaltene, große neobarocke und klassizistisch ausgestaltete Adelsresidenz ansehen, mit schönen Innenräumen und reizvollem Park. Seit dem 19. Jahrhundert war das Schloss im Besitz der bedeutenden Magnatenfamilie Zamojski, deren Repräsentanten erheblichen Einfluss auf die polnische Politik hatten und auch in den 123 Jahren der Teilung des Landes Symbolfiguren des Widerstandes waren. Im Schlossmuseum sind neben vielen interessanten Kunstwerken auch heute verpönte Exponate und Skulpturen aus der sowjetischen Zeit zu sehen. Nach einer individuellen Kaffeepause fahren wir weiter ins nahe Lublin. Abendessen und Übernachtung in Lublin
3. Tag
Dienstag, 22. September - Lublin
Dieser Tag gehört dem zwischen Bug und Weichsel gelegenen Lublin, mit 349 000 Einwohnern das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des östlichen Zentralpolens. Es hat eine lange Tradition als Handelsstadt, die bis heute andauert und erlebte seine Blüte in dieser Funktion im 15. und 16. Jahrhundert. Davon ist die Innenstadt, um die sich in späteren Jahrhunderten ein Gürtel von Industrie- und Wohnsiedlungen legte, geprägt. Sehenswert sind das Rathaus, Reste der Stadtmauer und die Bürgerhäuser aus verschiedenen Stilepochen am und in der Nähe des Marktplatzes, die spätbarocke Kathedrale sowie die gotische Dominikanerkirche. In der Nähe der Altstadt erhebt sich die Lubliner Burg (Zamek), eine Anlage, die im Kern auf das 13. Jahrhundert zurückgeht, außen neogotisch dominiert wird und im Inneren ein Juwel birgt  die Dreifaltigkeitskapelle. Wahrzeichen der Stadt ist das Krakauer Tor. Schreckliche Berühmtheit erlangte der Vorort Majdanek. Dort errichteten die Deutschen ein Vernichtungslager und ermordeten 400 000 Menschen. Die erhalten gebliebenen Baracken sind als Museum der Leidensgeschichte eingerichtet. Wir werden vormittags eine dreistündige ausführliche Stadtführung unternehmen und anschließend am Nachmittag Freizeit haben, um in eigener Regie Museen, Kirchen, Gasthäuser, Läden oder andere Attraktionen aufzusuchen und das Flair der Stadt zu genießen. Fakultativ wird eine Fahrt ins nahe ehemalige Konzentrationslager Majdanek angeboten Abendessen und Übernachtung in Lublin
4. Tag
Mittwoch, 23. September - Renaissancestadt Zamosz und Schowkwa
Wir fahren schon um 8 Uhr in Lublin los und erreichen nach anderthalb Stunden Zamosz, das „Padua des Nordens“. Hier machen wir einen Stadtrundgang und eine individuelle Mittagspause. Der Großkanzler Jan Zamoyski ließ sein Schloss und die Stadt im 16. Jh. von dem italienischen Baumeister Bernardo Morando entwerfen. Heute erstrahlt das UNESCO-Welterbe (58 400 Ew.) in der Schönheit seiner restaurierten Renaissancebauten. Das Zentrum der Stadt besteht aus dem quadratischen Großen Markt, der von pastellfarbenen Kaufmannshäusern gesäumt ist; die schönsten stehen auf der Nordseite und gehörten Kaufleuten aus Armenien, die sich seit 1585 in Zamosz angesiedelt hatten. Im „Haus zum Engel" ist heute das Regionalmuseum (Stadtgeschichte) untergebracht. Gegenüber, an der Südfront, steht das Haus des Architekten Morando (Nr. 25). In einer Seitenstraße wurde 1870 Rosa Luxemburg geboren. Eine kleine Gedenktafel erinnert an die Sozialistin. Am Markt steht auch die dreischiffige Kollegiatskirche. Von der multikulturellen Vergangenheit der Stadt zeugen die griechisch-orthodoxe Kirche, die Synagoge (ul. Pereca) und die Kathedrale (ul. Kolegiacka). Ein paar Gehminuten südlich der Altstadt befindet sich die Rotunde, in der deutsche Soldaten nach dem Einmarsch 1939 mehrere Tausend Juden erschossen. Anschließend geht es weiter Richtung Grenze. Auf dem weiteren Weg nach Lemberg machen wir nach der Fahrt über die Grenze noch in einer besonderen touristischen Perle Station, an der allerdings noch viel aufpoliert, also saniert werden muss. Das nur 17 000 Einwohner zählende Schowkwa, etwa 20 Kilometer nordwestlich von Lemberg, verfügt über einen erstaunlichen architektonischen und kulturhistorischen Reichtum, vor allem auch dank des durch seine Siege über die Türken bekannten polnischen Königs Johann III. Sobieski, der hier im 17. Jahrhundert residierte. Auch der legendäre ukrainische Kosakenführer Bohdan Chmielnicki soll hier geboren und aufgewachsen sein. Sicher ist, dass sich Zar Peter I. über Monate in der Stadt aufhielt, denn hier befand sich 1706/07 zeitweilig das Oberkommando der russischen Armee. Jedenfalls gilt Schowkwa seit Jahrhunderten als Stadt des Handwerks und des Kunstgewerbes. Töpfer, Glasbläser, Goldschmiede und Handweber waren hier ansässig, deren Wohlstand sich auch jetzt noch an den vielen schönen Gebäuden ablesen lässt. Die Ruine der größten Synagoge Galiziens kündet im Zentrum von der jüdischen Vergangenheit. Der große Marktplatz wird umrahmt vom Renaissance-Schloss und der Laurentiuskathedrale. Unter den weiteren Attraktionen ist eine landestypische Holzkirche, die zum Weltkulturerbe gehört. Anschließend fahren wir weiter nach Lemberg, wo nach dem Abendessen für interessierte Gäste ein lockerer Spaziergang in die Altstadt angeboten wird. Abendessen und Übernachtung in Lemberg
5. Tag
Donnerstag, 24. September - Lemberg (1)
Lemberg gilt unter Kennern als eine der schönsten Städte überhaupt. Nach dem Frühstück starten wir zu einer ersten ausführlichen Führung durch das Stadtzentrum, die von einer erholsamen individuellen Kaffeepause unterbrochen wird. Seit 1998 gehört die historische Altstadt, die neben Prag und Krakau das größte Flächendenkmal Europas darstellt, zum Weltkulturerbe. Einst von Deutschen an der Via Regia maßgeblich mit aufgebaut, gehörte Lemberg zum Reich der Kiewer Rus, zu Polen, zu Österreich und im 20. Jahrhundert lange zur Sowjetunion und heute zur unabhängigen Ukraine. Bis zur Vernichtung durch die Nazis herrschte hier eine in Europa einzigartige jüdische Hochkultur. Hier trafen und treffen sich zentrale europäische sowie fernöstliche Handelsstraßen und Einflüsse, die die Geschichte und Gegenwart der allmählich wieder aufstrebenden europäischen Metropole prägen. Die Stadtbesichtigung am Vormittag führt zum imposanten Platz der Freiheit, gekrönt von einem der schönsten Opernhäuser Europas, zum Ring mit dem imposanten Rathaus und prachtvollen Barock- und Renaissancebauten, großen Kirchen sowie zahlreichen weiteren Attraktionen. Über 150 000 Studenten geben der Stadt ein lebendiges, junges Antlitz inmitten reicher, kulturhistorischer Bausubstanz. Der Nachmittag bleibt frei zur individuellen Erkundung der Gassen, Läden, Marktplätze, Museen, Parks, Cafés und Gasthäuser. Auf freiwilliger Basis wird eine Fahrt zum einzigartigen Lyczakowski-Friedhof mit seinen großen malerischen Grabmälern von bedeutenden Bürgern der Stadt - Polen, Juden, Ukrainern, Deutschen und anderen - angeboten. Abendessen in einem urigen Gasthaus. Übernachtung in Lemberg
6. Tag
Freitag, 25. September - Lemberg (2)
An diesem Vormittag bilden bei der zweiten Stadtführung das jüdische und das österreichische Lemberg einen Schwerpunkt. Der Nachmittag bleibt wieder frei für individuelle Erkundungen und Vorhaben in den vielen Winkeln und Gassen, Kirchen, Gasthäusern und Cafés, großartigen Museen, Läden, Märkten und Galerien, das Besteigen des Rathausturmes, um sich in eigener Regie das einzigartige Flair der bezaubernden Metropole zu erschließen und zu genießen. Abends laden wir dann zu einem „Ukrainischen Abend“ in Lemberg ein. Übernachtung in Lemberg
7. Tag
Sonnabend, 26. September - Schloss Krasiczyn, Schloss Łańcut
Fahrt über die Grenze vorbei an Przemysl zum Schloss Krasiczyn – Perle der polnischen Renaissance, eines der schönsten Schlösser Polens. Besichtigung des großen Parks und des Schlosses mit seinen imposanten Türmen, einer atemberaubenden barocken Kapelle und einem unvergesslichen Innenhof. Anschließend geht es weiter zu einem weiteren prachtvollen Adelssitz, Schloss Łańcut, das mit seinen prunkvollen Räumen und endlosen Kunstschätzen vom einstigen Reichtum polnischer Magnatenfamilien kündet, bei denen auch Habsburger-Kaiser ein- und ausgingen. Die Säle, Korridore, Salons und Wohnräume sind sehr gut erhalten. Sehenswert auch die beeindruckenden weiten Parkanlagen, das Kutschenmuseum und die Synagoge. Danach fahren wir ins nahe Rzeszow, wo wir am schönen großen Ring ein Hotel beziehen. Vor dem Abendessen wird noch ein kurzer Rundgang durch die Altstadt von Rzeszow von maximal einer Stunde angeboten. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow
8. Tag
Sonntag, 27. September - Krakau
Nach dem Frühstück starten wir Richtung Krakau, der Metropole Westgaliziens an der Via Regia, über Jahrhunderte Sitz und Grablege der polnischen Könige, Stadt der Kirchen und der Universitäten sowie Weltkulturerbe, Fokus der polnischen Geschichte und Nation und immer noch die „Hauptstadt der Herzen“ unseres östlichen Nachbarvolkes. Dort besuchen wir zunächst den Wawelhügel am Weichselufer – ein Mittelpunkt des Landes, mit der Königskathedrale mit nationalem Pantheon von Gräbern bedeutender Polen, dem Schloss sowie weiterer architektonischer Perlen aus einer tausendjährigen! Bauzeit. Nach einer individuellen Mittagspause lernen wir die Altstadt mit der Universität, der Marienkirche mit dem weltbekannten Altar von Veit Stoss, den Tuchhallen, dem Collegium Maius, ältestes Gebäude der Jagiellonen-Universität, an der schon Nikolaus Kopernikus, Karol Wojtyla, Stanislaw Lem studierten, und weiteren Attraktionen kennen. Nach einer ausgiebigen Rast am riesigen, lebendigen Marktplatz fahren wir zu unserem Hotel. Abendessen und Übernachtung in Krakau
9. Tag
Montag, 28. September - Rückfahrt
Wir starten um 11.00 Uhr die Rückreise. Wir fahren zurück nach Deutschland, wo wir gegen Abend unsere Ausgangsorte erreichen.

– Programmänderungen vorbehalten –
Entdeckungsreise zu den Perlen des historischen Ostpolens mit Warschau, Lublin, Kazimierz Dolny, Zamość, Schowkwa (Zhovkva), Lemberg, Rzeszów, Krakau und Magnaten-Schlössern (Krasiczyn, Łańcut, Kozlowka)
Diese Reise vermittelt auf angenehme Weise in einem keineswegs überfrachteten Programm einen tiefen Einblick in die Geschichte und die kulturhistorischen Leistungen unseres ebenbürtigen polnischen Nachbarvolkes. Man erfährt Hintergründe, auch mit Blick auf die aktuellen politischen Beziehungen unter den Staaten Ostmitteleuropas, und lernt über deren beeindruckende Schlösser bedeutende polnische Magnatenfamilien und Persönlichkeiten von europäischem Rang kennen. In den großen Metropolen besteht zudem Freizeit für eigene Vorhaben und Erkundungen.
Siehe Angebot
Lemberg und Czernowitz

Lemberg und Czernowitz

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Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina
EZZ
250.00€
Preis
1 290.00€
Datum:
vom 03. bis 11. Oktober 2020
Leistungen:
  • Busreise
  • Reiseleitung durch Alfred Theisen
  • 8 x Übernachtung in landestypischen 3- bis 4-Sterne-Hotels - 8 x üppiges Frühstücksbüfett
  • 7 x mind. 3-Gang-Abendessen
  • 1 x Ukrainischer Abend in Lemberg
  • alle Stadtführungen
  • alle Eintritte laut Programm
  • alle Ausflüge wie beschrieben
  • Sicherungsschein des Reiseveranstalters

Mittagessen sowie Getränke zum Essen sind nicht im Reisepreis enthalten.

Reiseleitung:
Alfred Theisen
Abfahrt:
Berlin, Dresden und Görlitz
Mindestteilnehmerzahl:
20 Personen
Anmeldeschluss:
31. Mai 2020
Programm PDF -
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1. Tag
Sonnabend - Sankt Annaberg, Rzeszow
Wir fahren über die Via Regia durch Nieder- und Oberschlesien Richtung Galizien. Mittags machen wir einen ausführlichen Halt auf dem malerischen Sankt Annaberg, dem bekanntesten Wallfahrtsort der Oberschlesier, der nach dem Ersten Weltkrieg auch Schauplatz deutsch-polnischer Kämpfe um die Zukunft des Landes war. Wir besichtigen die Wallfahrtsbasilika, die Lourdesgrotte, die riesige Kalvarie und genießen die Aussicht ins weite oberschlesische Land. Am späten Nachmittag erreichen wir Rzeszow, pulsierende Hauptstadt und wichtiges Zentrum der Woiwodschaft Karpatenvorland. Bei einem Rundgang vor dem Abendessen lernen wir die überschaubare historische Altstadt kennen. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow
2. Tag
Sonntag - Stanislau
Nach einem kräftigen Frühstück geht es am nächsten Tag zur inzwischen schneller und unbürokratischer zu überwindenden Grenze. Nach dem Grenzübertritt machen wir am Stadtrand von Lemberg eine Mittagspause. Anschließend geht es weiter nach Stanislau, einer etwa 230 000 Einwohner zählenden, aufstrebenden Bezirkshauptstadt am Fuße der Karpaten. Bei einem Rundgang lernen wir die saubere, lebendige und weitgehend sanierte Altstadt von Stanislau kennen, deren Architektur und Attraktionen uns in vielem an das alte Österreich-Ungarn erinnern. Die Universitätsstadt wurde einst als Festung der polnischen Magnatenfamilie Potocki gegründet, der sie über Jahrhunderte gehörte und bildet heute ein Zentrum des ukrainischen Patriotismus. Von hier aus zog auch der in Polen gefürchtete und in der Ukraine als Nationalheld verehrte Stephan Bandera seine Fäden. Legendärer Kommandant der ukrainischen Rebellen, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges schier aussichtslos gegen Polen, die Wehrmacht und die Sowjetunion kämpften. Viele große Kirchen, wie die Kathedrale der heiligen Auferstehung und die ehemalige armenische Kirche zu Ehren der Erscheinung mit der wundertätigen Ikone der Allerheiligsten Jungfrau Maria, künden von dem tiefen und vielfältigen religiösen Leben Galiziens. Vor allem durch das Wirken Theodor Zöcklers, der hier diakonische Einrichtungen gründete („Bethel des Ostens“), wurde Stanislau einst zu einem Zentrum der Galiziendeutschen. Abendessen und Übernachtung in Stanislau
3. Tag
Montag - Czernowitz
Nach dem reichhaltigen Frühstück – auch unsere Hotels in der Ukraine bieten alle exzellente, sehr reichhaltige Frühstücksbuffets – verlassen wir Stanislau und fahren durch viel Brachland und kleine Orte, durch eher trostlose Weiten der Westukraine in das aus der tristen Umgebung herausragende Flächendenkmal Czernowitz, Hauptstadt der Bukowina und eine der – mit Blick auf Architektur, Kultur und Geschichte – faszinierendsten Städte Europas. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts noch ein Dorf mit unbefestigten Straßen und Holzhäusern, entstand hier unter der Herrschaft der Habsburger seit 1775 ein „Kleines Wien“ am Pruth, mit vielen einzigartigen Attraktionen, die wir am Nachmittag bei einem Stadtrundgang kennenlernen. Beeindruckende Kirchen zeugen von der religiösen und ethnischen Vielfalt der Stadtbewohner. Der imposante Ring mit dem Rathaus und beeindruckenden Bürgerhäusern, von dem die Herrengasse zum Wiener Café führt, das Theater, das jüdische Haus oder der heute zum Weltkulturerbe zählende riesige Backsteinbau der ukrainischen Universität, früher Residenz des orthodoxen Erzbischofs, zeugen vom Glanz der Habsburger Zeit. An vielen Häusern informieren mehrsprachige Gedenktafeln über die bedeutenden Bürger und Literaten der Stadt, die bis Mitte des 20. Jahrhunderts hier besonders fruchtbare, einzigartige deutsch-jüdische Kultursymbiose in der „heimlichen Literaturhauptstadt Europas“, in der „die Straßen mit Rosensträußen gefegt wurden“ und in der es mehr Buchhandlungen gab als Bäckereien. Wir erreichen mittags unser Hotel und starten nach einer Mittagspause am frühen Nachmittag mit der Stadtführung. Anschließend ist noch Freizeit für eigene Erkundungen, zum Beispiel der Herrengasse mit ihren attraktiven Kaffeehäusern. Abendessen und Übernachtung in Czernowitz
4. Tag
Dienstag - Czernowitz
Im ersten Teil des Tages werden wir uns mit der jüdischen Vergangenheit der Stadt beschäftigen. Von der bewegenden Geschichte, den herausragenden kulturhistorischen Leistungen und dem tragischen Ende der einst mehrheitlich jüdischen Bevölkerung erfahren wir mehr bei einem Besuch des Jüdischen Hauses und dem mit fast 70 000 Gräbern riesigen jüdischen Friedhof am Rande der Stadt. Im alten jüdischen Viertel gab es vor dem Holocaust über 70 Synagogen und Bethäuser. Heute reicht eine kleine Synagoge für die sich allmählich wieder entwickelnde jüdische Gemeinde. Die anderen werden zweckentfremdet genutzt als Möbellager, Fabriken oder wie der ehemalige jüdische Tempel, das imposanteste jüdische Kirchengebäude der Stadt, umgebaut zum Kino. Dies besuchte einst auch Joseph Schmidt, einer der ersten großen Gesangsstars des 20. Jahrhunderts („Ein Lied geht um die Welt“), von dem kaum einer weiß, dass er hier aus dem Herzen der Bukowina stammt. Nach einer ausführlichen Mittagspause lernen wir Paul Celan und Rose Ausländer sowie andere bedeutende Literaten aus Czernowitz bei einem kurzweiligen aber spannenden Vortrag in der Universität kennen. Das Abendessen nehmen wir in einem typischen ukrainischen Restaurant ein. Abendessen und Übernachtung in Czernowitz
5. Tag
Mittwoch - Kolomeja/Lemberg (1)
Wir verlassen die Bukowina und fahren Richtung Lemberg. Station machen wir dabei im Huzulenmuseum in Kolomeja, das Ihnen eine ausgezeichnete Gelegenheit bietet, die Sitten und Gebräuche dieses in dieser Region beheimateten galizischen Volkstammes kennenzulernen. Anschließend fahren wir dann weiter nach Lemberg, wo wir unser Hotel beziehen und erste Informationen über die Stadt erhalten. Zur Orientierung starten wir am späten Nachmittag zu einem ersten lockeren Spaziergang in die nahe faszinierende Altstadt mit Freiheitsprospekt, Ring, Rathaus, vielen Kirchen, Plätzen und weiteren Attraktionen. Abschließend kehren wir in einem urigen Gasthaus zum Abendessen ein. Übernachtung in Lemberg
6. Tag
Donnerstag - Lemberg (2)
Nach dem Frühstück starten wir einen ausführlichen Rundgang durch die zum Welterbe gehörende historische Altstadt. Lemberg gilt unter Kennern als eine der schönsten Städte Europas. Einst von Deutschen an der Via Regia maßgeblich mit aufgebaut, gehörte Lemberg zum Reich der Kiewer Rus, zu Polen, zu Österreich und im 20. Jahrhundert lange zur Sowjetunion und heute zur unabhängigen Ukraine. Bis zur Vernichtung durch die Nazis herrschte hier eine in Europa einzigartige jüdische Hochkultur. Hier trafen und treffen sich zentrale europäische sowie fernöstliche Handelsstraßen und Einflüsse, die die Geschichte und Gegenwart der allmählich wieder aufstrebenden europäischen Metropole prägen. Die dreistündige Stadtbesichtigung erfolgt teilweise mit dem Bus und führt zum zentralen Platz der Freiheit, gekrönt von einem der schönsten Opernhäuser Europas, zum Ring mit dem imposanten Rathaus, zur mittelalterlichen Altstadt, drei Kathedralen und anderen Kirchen sowie zahlreichen weiteren Attraktionen. Über 150 000 Studenten geben der Stadt ein lebendiges, junges Antlitz inmitten reicher kulturhistorischer Bausubstanz. Der Nachmittag steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Fakultativ wird eine Fahrt zum Volkskundemuseum angeboten, in dem auch für Ostgalizien typische, faszinierende Holzkirchen besichtigt werden können. Abends besteht die Gelegenheit zum Besuch einer Aufführung der Lemberger Oper. Abendessen und Übernachtung in Lemberg
7. Tag
Freitag - Lemberg (3)
Am nächsten Tag besuchen wir zunächst die malerisch über der Altstadt gelegene imposante Georgskathedrale der griechisch-katholischen Kirche unweit vom Hotel – ein Wahrzeichen von Lemberg. Auf den Spuren der Habsburger in Lemberg sehen wir dann unter anderem die Elisabeth- Kirche und den Bahnhof, das Potocki-Palais und weitere Attraktionen. Abschließend besuchen wir den bekannten Lytschakiwsky-Friedhof (Lützenhofer Friedhof), einer der größten Friedhöfe des Kontinents, mit imposanten Skulpturen und Denkmälern aus Jahrhunderten, die vom kulturhistorischen Reichtum der Stadt zeugen. Wir sehen das Grab von Ivano Franko, der von vielen als Vater der ukrainischen Nation angesehen wird, den Jungadler-Friedhof mit den gefallenen jungen polnischen und ukrainischen Soldaten der Kämpfe nach dem Ersten Weltkrieg. Der Nachmittag bleibt frei zur individuellen Erkundung der Gassen, Läden, Marktplätze, Museen, Parks, Cafés und Gasthäuser. Ein „Galizischer Abend“ in einem urigen Lokal wird uns mit ukrainischer Kultur und Küche erfreuen. Abendessen und Übernachtung in Lemberg
8. Tag
Sonnabend - Przemysl, Schloss Krasiszyn, Rzeszow
Nach dem Frühstück fahren wir über die Grenze Richtung Rzeszow, wobei wir zunächst nach einer Mittagspause in Przemysl zum nahen Schloss Krasiczyn fahren, der Perle der polnischen Renaissance. Dort erhalten wir eine Führung durch das malerische Magnatenschloss mit seinem beeindruckenden Innenhof, den vier besonderen Basteien und einer atemberaubenden Kapelle sowie einem großen Park mit besonderen Bäumen. Anschließend fahren wir weiter nach Rzeszow, wo wir vor dem Abendessen bei einem lockeren Rundgang die attraktive Innenstadt kennenlernen. Abendessen und Übernachtung in Rzeszow
9. Tag
Sonntag - Heimfahrt über Magnatenschloss Plawniowitz
Auf der Rückfahrt machen wir in Oberschlesien eine größere Pause zur Besichtigung des Schlosses der oberschlesischen Magnatenfamilie von Ballestrem in Plawniowitz bei Gleiwitz. Anschließend fahren wir zurück nach Deutschland, wo wir am Abend die Ausgangsorte erreichen.

- Programmänderungen vorbehalten -
Lemberg und Czernowitz - Erkundungsreise nach Galizien und in die Bukowina
Siehe Angebot

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