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Faszinierendes Weißrussland

Auf den Spuren von Marc Chagall Faszinierendes Weißrussland Lodz, Brest, Neswish, Minsk, Witebsk, Polozk, Mir, Grodno, Warschau

Tag 1: Sonnabend, 3. Juni - ab Berlin/Dresden über Lodz, Ossolinski-Palast
Wir fahren von Berlin und Dresden über Görlitz an Breslau vorbei nach Lodsch, der nach Warschau und Krakau drittgrößten Stadt Polens mit vielen deutschen Spuren. Nach einer Mittagspause sehen wir etliche der ca. 160 Residenzen und Prachtbauten, die im 19. und 20. Jahrhundert von Textilfabrikanten errichtet worden sind sowie die Filmhochschule, zu deren Absolventen u. a. der Regisseur Roman Polanski zählt. Wir wandern über die bekannteste und schönste Straße der Stadt, die Piotrkowska-Straße. Nach einer kurzen Pause fahren wir an Warschau vorbei zum top-sanierten Ossolinski-Schloss in Sterdyn. Der sorgfältig restaurierte ehemalige Familienbesitz des Geschlechts Ossolinski aus dem 17. Jahrhundert ist heute ein modernes Schlosshotel mit großem Park, eine architektonische Perle der Region Masowien. Wir werden dort fürstlich zu Abend essen und übernachten.
Tag 2: Sonntag, 4. Juni - Fahrt über die Grenze nach Weißrussland und Brest
Nach einem kräftigen Frühstück im guten Hotel fahren wir zur polnisch-belarussischen Grenze. Deren Überwindung wird immer noch zu einer kleinen Geduldsprobe, wobei die Grenzabfertigung an dieser EU-Außengrenze wesentlich zügiger und freundlicher erfolgt als zu früheren Zeiten, sodass wir schon am frühen Nachmittag in Brest eintreffen. Die heute über 300 000 Einwohner zählende Gebietshauptstadt war 1918 Vertragsort und Namensgeber des Friedensvertrags von Brest-Litowsk zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland. Hier lernen wir bei einer Führung nicht nur die Attraktionen der Stadt kennen, sondern auch die Menschen und die Lebensumstände in Weißrussland sowie die wechselvolle Geschichte des lange Zeit von Polen und Russen geprägten und heute selbständigen Landes. Ein Schwerpunkt ist der Besuch der Festung. Auf dem etwa vier Quadratkilometer großen Gelände befinden sich eine Gedenkstätte an die Verteidigung gegen die Wehrmacht, mehrere Denkmäler, konservierte Ruinen vom „Weißen Palast“. Abendessen und Übernachtung in Brest.
Tag 3: Montag, 5. Juni - Schloss Neswish und Minsk
Auf dem Weg nach Minsk machen wir Station bei dem bedeutenden, sehr gut erhaltenen und touristisch erschlossenen Schloss Neswish. Der 1583 vom Fürsten Radziwill Sirotka angelegte Adelssitz mit seiner beeindruckenden Parkanlage gehört zum Weltkulturerbe. Sowohl von außen wie von innen beeindruckt dieses große Schloss. Zwölf Säle und zahlreiche weitere Räume, die durch Holzschnitzereien, Stuck, Malereien und elegante Kamine reich ausgestattet wurden, lassen den Besucher staunen. Die Gemäldegalerie mit mehr als 1 000 Porträts, die Bibliothek mit 20 000 Büchern, beeindruckenden Büsten alter Philosophen, seltenen Handschriften und historischen Urkunden und Briefen aber auch Ritterausrüstungen und Marschallstäben gewährt im heutigen Schlossmuseum einen ersten Einblick in die reiche Kulturgeschichte des in Deutschland nahezu unbekannten Landes. Am frühen Nachmittag beziehen wir das Hotel in der einzigartigen Metropole Minsk, um anschließend bei einem ersten Rundgang das nahe gelegene, weiträumige Zentrum am Swislatsch-Ufer mit seinen gepflegten Parkanlagen, vielspurigen, breiten Straßen und imposanten Hochhäusern kennenzulernen. Wir gehen zur historischen Altstadt mit der Heilig-Geist-Kathedrale und weiteren beeindruckenden Kirchen, die auch vom unerwartet aufstrebenden vielfältigen religiösen Leben des Landes zeugen. Vorbei am Platz der Freiheit mit dem renovierten Rathaus geht es durch vor allem von adretten jungen Menschen belebte saubere Straßen und Gassen mit modernen Restaurants und Läden. Abendessen und Übernachtung in Minsk.
Tag 4: Dienstag, 6. Juni - Minsk
Den ganzen Tag widmen wir dem Kennenlernen der östlichen Metropole Minsk. Im Zweiten Weltkrieg war Minsk zu 95 Prozent zerstört worden, doch nach dem verheerenden Sturm über die Stadt wurde sie ab den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Die Sowjetunion nutzte dafür natürlich ihren so typischen Baustil mit klaren, konstruktivistischen Linien. Es gibt zahlreiche schöne Sakralbauten im Zentrum von Minsk - die russisch-orthodoxe Kirche Newski, die Kirche des heiligen Simon und der heiligen Helena, die Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria am Platz Svabody. Eines der monumentalsten Bauwerke ist das weißrussische Regierungsgebäude, das am Platz der Unabhängigkeit steht. Heute werden wir auch die beeindruckenden Bauten der Nationaloper und des Balletttheaters, den Siegesplatz, die ungewöhnliche Architektur der großen weißrussischen Nationalbibliothek und viele weitere Attraktionen der Stadt sehen. Am Nachmittag hat man reichlich Zeit zur freien Verfügung, um selbst das Flair der Stadt zu erleben. Interessierten Gästen bieten wir an diesem Nachmittag einen Besuch des Nationalen Kunstmuseums an und abends den Besuch des Balletttheaters oder der Oper. Abendessen und Übernachtung in Minsk.
Tag 5: Mittwoch, 7. Juni - Witebsk und Marc Chagall
Auf dem Weg nach Witebsk besuchen wir die Gedenkstätte Chatyn, die an das tragische Schicksal zahlloser Ortschaften der Region erinnert, die im Zweiten Weltkrieg von Hitlerdeutschland zerstört wurden. Wir machen Station im Nationalpark „Beresinski“, dem ältesten Biosphären- und Naturschutzgebiet Weißrusslands. Am frühen Nachmittag erreichen wir Witebsk, die drittgrößte Stadt des Landes. Sie wurde im Jahr 974 erstmals urkundlich erwähnt. Nach einem Rundgang durch das Stadtzentrum werden wir in der attraktiven Touristinformation zu einer Filmvorführung empfangen. Anschließend besuchen wir das zu einem kleinen Museum ausgebaute Geburtshaus des großen Malers und das Leben und Werk des Künstlers vorstellende Chagall-Museum. Wir übernachten in Witebsk.
Tag 6: Donnerstag, 8. Juni - Hansestadt Polozk
Die älteste Stadt von Belarus gehörte einst zur Hanse. Sie war damals ein bedeutendes Zentrum des Handels und christlichen Lebens. Aus dieser Zeit unter der Hoheit des Großfürstentums Litauen seit Beginn des 14. Jahrhunderts und später der polnisch-litauischen Adelsrepublik erinnern Museen und besondere Bauten der Stadt wie das Kloster und die imposante, nach dem Vorbild der Hagia Sophia in Konstantinopel erbaute Sophien-Kathedrale. Anschließend fahren wir zurück nach Minsk.
Tag 7: Freitag, 9. Juni - Schloss Mir, Nowogrodek, Lida, Grodno
Wir verlassen Minsk und fahren in westliche Richtung nach Grodno. Unterwegs besuchen wir das ebenfalls zum Weltkulturerbe gehörende Schloss Mir aus der Zeit der litauisch-polnischen Adelsrepublik. Es gehörte bedeutenden Magnatenfamilien wie den Radziwill (ab 1569), den Wittgensteins (seit 1813) und Swjatopolk-Mirski (ab 1891). Auch hier beeindruckt den Besucher aus Deutschland die umfassende, gekonnte Restaurierung der Architektur sowie der Ausstattung der Räume mit kostbarem Mobiliar, wertvollen Tuchen, Gemälden und zahlreichen weiteren Kunstgegenständen, die von der Bedeutung und dem Reichtum der einstigen Magnaten zeugen. Von Schloss Mir fahren wir über Nowogrodek, wo das Mickiewicz-Haus an die Geburt des polnischen Nationaldichters Adam Mickiewicz erinnert, über Lida nach Grodno, der 350 000 Einwohner zählenden Bezirkshauptstadt an der Memel, die einmal polnische Hauptstadt war und in der heute noch viele Polen leben.. Abendessen und Übernachtung in Grodno.
Tag 8: Sonnabend, 10. Juni - Grodno
Heute werden wir mit unserem einheimischen Stadtführer deutscher Abstammung die Innen- und Altstadt von Grodno besichtigen. Gegenüber der Metropole Minsk wirkt Grodno eher provinziell, beeindruckt aber nicht weniger durch seine wechselvolle Geschichte und Architektur, große Plätze und gepflegte Parkanlagen, imposante Kirchen unterschiedlicher aufblühender Glaubensrichtungen, Schloss, Burg und das malerische Memelufer. Stefan Batory und Maximilian Kolbe sind Persönlichkeiten von europäischem Rang, die hier gelebt und gewirkt haben. Nach einer Mittagspause verschafft uns eine Schifffahrt auf der Memel ein besonderes Erlebnis. Am Abend laden wir zu einem geselligen Beisammensein mit Angehörigen der deutschen Gemeinde bei landestypischer Küche und Musik ein. Abendessen und Übernachtung in Grodno.
Tag 9: Sonntag, 11. Juni - Rückfahrt über Warschau
Am kommenden Tag geht es wieder über die nahe Grenze zurück Richtung Deutschland. Dabei machen wir ausführlich Station in Warschau. Wir unternehmen eine maximal dreistündige Stadtführung zu den sehenswertesten Plätzen im Zentrum der Hauptstadt Polens. Wir sehen das ehemalige jüdische Stadtviertel, den berühmten im sozialistischen Klassizismus erbauten Kulturpalast, den Łazienki-Park mit Chopin-Denkmal und besichtigen die Altstadt mit dem Königsschloss, beeindruckenden Kirchen und dem belebten Marktplatz mit seiner faszinierenden Architektur sowie weiteren Attraktionen. Abendessen und Übernachtung in Warschau.
Tag 10: Montag, 12. Juni - Blücher-Schloss Krieblowitz
Nach dem Frühstück geht es weiter über die Autobahn und gut ausgebaute Schnellstraßen Richtung Görlitz. Gegen Mittag machen wir Station bei Schloss Krieblowitz nahe Breslau, das einst vom preußischen König dem Bezwinger Napoleons, Feldmarschall Blücher, geschenkt wurde, der hier seinen Lebensabend verbrachte. Auf Veranlassung des Königs Friedrich Wilhelm IV. in den Jahren 1846-1853 wurde nahe dem Schloss neben der Familiengruft ein Mausoleum errichtet. Die heutigen Besitzer des Schlosshotels bringen Blücher wieder in Erinnerung und haben unter anderem das 1945 zerstörte Blücher-Denkmal auf dem Breslauer Salzplatz nach alten Bildvorlagen wieder neu geschaffen und im Schloss aufgestellt. Nach einer Mittagspause mit einem Imbiss im Restaurant geht es weiter zu den Ausgangsorten, die am späten Nachmittag bis zum frühen Abend erreicht werden.

Senfkorn Reisen - Alfred Theisen
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FASZINIERENDES WEISSRUSSLAND

(Eine Reiserücktritt-Versicherung wird dringend empfohlen.)

Diese  Reiseanmeldung ist ohne Unterschrift verbindlich.  Die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters, die unter www.schlesien-heute.de, Senfkorn Reisen, eingesehen werden können, habe ich zur Kenntnis  genommen.  Hiermit  erkläre  ich,  dass  ich  für  die Verpflichtungen der von mir angemeldeten Reiseteilnehmer gegenüber dem Reiseveranstalter wie für meine eigene einstehen werde.

weitere Informationen:

  • Datum: vom 3. bis 12. Juni 2017 (9 Tage)
  • Abfahrt: ab Berlin/Dresden über lodsch, Ossolinski- Palast
  • Leistungen:

    - Beschaffung des Visums für Weißrussland
    - Busreise
    - Reiseleitung durch Alfred Theisen
    - 9x Übernachtung in landestypischen 3- bis 4-Sterne-Hotels
    - 9x Frühstücksbüfett
    - 8x mind. 3-Gang-Abendessen
    - 1x Begegnungsabend in Grodno
    - alle Stadtführungen
    - alle Eintritte laut Programm
    - alle Ausflüge wie beschrieben
    - Insolvenzversicherungsschein des Reiseveranstalters
    - Rundum-Betreuung durch SenfkornReisen

  • Infos: - Einige Hotels bieten Schwimmbad und Wellness-Bereich an. Wir empfehlen Ihnen, Badebekleidung mitzunehmen. - Die Getränke zum Abendessen sind im Preis nicht enthalten. - Wir beraten Sie hinsichtlich des notwendigen Visums.
  • Reisepreis:
    1.250,00 € p. P. im DZ 230,00 € EZZ

Referenzen

Sehr geehrte Frau Effenberger, wir- meine Frau & ich- bedanken uns für die Zusendung der Texte & Gedichte. Gleichzeitig wollen wir nicht verschweigen, wie überragend uns die Begleitung / Führung durch Herrn Th. Maruck... Mehr lesen

Hallo Herr Theisen,
ganz herzlich möchten wir uns noch einmal bedanken für die wunderbare Polenreise. Auch dank Deiner Großzügigkeit wurde sie zu einem tollen Erlebnis. Alles hat gepasst und wir haben so viel gesehen... Mehr lesen

Sehr geehrter Herr Theisen,
für die Organisation und Durchführung der Reise nach Czernowitz, Lemberg u.a. möchten wir Ihnen sowie Frau Izabella ganz, ganz herzlich danken. Wir haben durch diese Fahrt nach Ostmitteleuropa... Mehr lesen

Vielen Dank, liebes Team von SenfkornReisen, die Reise nach Breslau war wunderschön. Nochmals vielen Dank für die Fotos, die gute Beratung und die Erfüllung aller Sonderwünsche. Herzliche Grüße Peter und Christine... Mehr lesen

Katalog Polen Exklusiv

Exklusive Luxus- und Schlosshotels

 

Mit dieser Publikation wollen wir über viele dieser schönen, neuen Schlosshotels informieren und Sie dorthin einladen, um selbst die hier angepriesenen Vorzüge zu erleben. Gerne helfen wir Ihnen mit weiteren Informationen oder bei der Vorbereitung konkreter Arrangements zum Beispiel Ihres Ausfluges, Ihres Kongresses, Ihrer Familien- oder Betriebsfeier im aufblühenden Nachbarland Polen, das als sicheres und schönes Urlaubsland auf dem besten Weg ist, wieder als „Bella Polonia“ das „neue Italien“ für Millionen begeisterte Gäste aus Deutschland zu werden.

 

   

 

 

Bella Polonia

Auf dem Weg zim neuen Italien

Schloss Księża Góra

Zamek Księża Góra

Schloss Braunau

Pałac Brunów

Schloss Fischbach

Zamek Karpniki

Schloss Mehrenthin

Pałac Mierzęcin

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